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Piloten auch im echten Leben

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Motorfliegen und "günstig" fliegen passen eigentlich nicht wirklich zusammen. Ausserdem wäre ein Verein sehr empfehlenswert, weil Flugschulen in der Regel sehr viel teurer sind. Allerdings müsstest du dann Vereinsarbeit leisten (bei uns sind das 30 std. pro Jahr).

 

Beim Segelfliegen kommst du vergleichsweise mit Sicherheit unter 2000€ weg, wenn du in einem Verein bist.

Edited by Stab/JG26_5tuka

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Rechne mal für einen PPL Schein im Verein gemacht nicht freie Flugschule

mit allem Drum und dran so um die 8500,- Eur.  

Mit Sprechfunkzeugnis, Arzt .... etc.

Alles andere wäre eine Lüge.

 

Danach Jährlich mindestens 12 Flugstunden in einer Zweisitzer ca. 120 € / Stunde nass

4 Sitzer ca. 150 € / Stunden nass

 

Wenn man sich einen Flieger selber kauft, bekommt man was "vernünftiges" so ab 25000 

Jährliche Kosten liegen bei ca. 2000,-

 

Nach oben ist da alles offen.

 

 

UL fliege ich selber nicht, aber das sollte deutlich günstiger sein. ca. die Hälfte.

Für mich wäre Tragschrauber interessant das sollten ca. die gleichen Kosten sein wie UL  

hat aber einige Vorteile. Z.B. was den Wind an geht.

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Ausflug mit dem Rennpferd nach Zell am See.

Und noch eins vom Rumgeturne vorige Woche ;)

Edited by I/JG27_Zimmi

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Du könntest mal auf smartcockpits.com schauen, aber ich glaub da findest Du nur die Citations...

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Wie sieht's damit aus?

http://www.grayskies.info/DOWNLOADS/C340/SimCom/Cessna%20340A_Cessna%20340A%20Reference%20Manual_Rev%200.pdf.pdf

Die Sache ist halt, dass dieses manual - so, wie ich das sehe - nur für Simulatortraining genutzt wird. Wahrscheinlich ein FNPT oder sowas.

Mit dem Manuale würd' ich glaub ich besser nicht fliegen gehen. Aber Basic Kram findet man ja schonmal.

Edited by Gizmo03

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Vielen Dank, ich glaub über eine änhliche aber kürzereVersion bin ich schonmal gestoßen. Müsste aber genügen um den Vogel generell kennen zu lernen. Merci!

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Motorfliegen und "günstig" fliegen passen eigentlich nicht wirklich zusammen. Ausserdem wäre ein Verein sehr empfehlenswert, weil Flugschulen in der Regel sehr viel teurer sind. Allerdings müsstest du dann Vereinsarbeit leisten (bei uns sind das 30 std. pro Jahr).

 

Beim Segelfliegen kommst du vergleichsweise mit Sicherheit unter 2000€ weg, wenn du in einem Verein bist.

Hätte Gott gewollt, dass der Mensch Motorflieger wird hätte er ihm mehr Geld gegeben. 

 

5tuka und ich teilen unsere Leidenschaft für Segelflug Oldtimer, ich habe dazu noch den Vorteil auf K-13 und K-8 geschult zu werden. Von der Motorfliegerei bekomme ich nicht allzu viel mit. 

 

Aber auch ich tue meinen Teil zur erhaltung mancher Maschinen.

 

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So, war Bücker fliegen. Zwei Schnipsel hab ich hier, mal gucken wann mir der verantwortliche Pilot das GoPro Video zukommen lässt. 

 

 

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So, war Bücker fliegen. Zwei Schnipsel hab ich hier, mal gucken wann mir der verantwortliche Pilot das GoPro Video zukommen lässt. 

Die hatte einen Hirth Motor?

Edited by ZachariasX

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Die hatte einen Hirth Motor?

Konnte mir keiner beantworten. Ist ein aufm Kopf liegender Vierzylinder, ob das jetzt n Argus, Hirth, Gypsy oder Lizenbau war, war auf die schnelle nicht sofort ersictlich. 

Stoßstangen in Fahrtrichtung links. 

 

Beim Blick auf Fotos sieht es sehr nach Walter Minor aus. 

Edited by 6./ZG26_Klaus-Mann

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Moin,

 

habe vor 2 Jahren nen Segelflugschein begonnen und letztes Jahr leider aufgehört da ich auf Montage gefahren bin....

 

Hier meine Schleicher Ka6:

post-16833-0-08253400-1512124801_thumb.jpg

post-16833-0-28878700-1512125333_thumb.jpg

Edited by I./ZG26-Blacky

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Hamm? 

 

 

Mal so ganz blöde gefragt, wo in Ostdeutschland, am besten Nähe zum Harz, kann man am besten Fliegerlager machen? Unsere Gruppe wäre so um die 20 Mann. 

Die ganzen letzten Jahre waren wir im Hunsrück, jetzt wollten wir mal in den Wettermäßig stabileren Osten. 

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Wir waren in Nordheim oder so ähnlich.... war ganz okay obwohl ich leider nicht fliegen konnte.... Haben ne Toast mit Stahlseil und bei schlechtem Wind wegen ner Waldschneise nen ziemlich beschissenen Anflug.....   Außerdem kreuzt ein Weg die Schleppstrecke..... Alles etwas ungewöhnlich da aber nicht schlecht....

 

Achso, das wichtigste: Bis zum Brocken konnte man quasi schauen!

 

Gruß J

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Echt toll, wie viele Segelflieger hier sind. Das ist sehr erfreulich, also für und mit allen Piloten natürlich!  ;) 
Mir geht's da leider etwas wie JG4_Gotha229 am Anfang dieser Diskussionsrunde. Bin im Grunde noch vor Beginn des Studiums fertig geworden mit der C, habe vorwiegend Stunden auf der Ka8, ASK13, ASK21 und der LS4. Theoretisch müsste ich nur die Theorie über mich ergehen lassen und ab da ist es eigentlich nur noch ein Katzensprung zum Schein, doch das Studium sieht das etwas anders!  :) 
Aber mal allgemein an die Segelflieger gefragt: Kotzt es Euch zufällig auch manchmal an, dass man wahrhaftig jedesmal mindestens fünf Leuten am Ar*** lecken muss, damit man selbst in die Luft kommt oder ist Euer Platz nicht so stark frequentiert? Ich mache mir immer mal Gedanken, wie ich die Luftfahrt nach dem Studium weiter betreiben möchte und ob ich vielleicht lieber UL beginne und das Segelfliegen an den Nagel hänge.

Liebe Grüße!

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Naja, das kommt ganz auf deine Fliegergemeinschaft an. Gibt halt Vereine, in denen die Leute sehr leistungsorientiert sind und deshalb dort die Schulung vernachlässigt / nur nebenbei betrieben wird und auch solche, bei denen die Schulung ganz oben steht und die Scheininhaber öfters das Nachsehen haben. Jeder Verein entwickelt so seinen eigenen Charakter.

 

Die Spate Segelflug wegen einer Gruppe an den Nagel zu hängen halte ich für die falsche Entscheidung. Jeder Verein ist anders und selbst wenn es nicht möglich ist, Konflikte innerhalb einer Gruppe zu lösen, muss das nicht das Ende bedeuten.  Zu uns sind aus diesem Grund schon einige Leute aus andren Vereinen gewechselt und haben hier mehr Freude an Ihrer Fliegerei gefunden.

 

Da du bereits eine Segelflugausbildung begonnen hast würde ich dir empfehlen, diese vorher abzuschließen. Einige Dinge aus der PPL-C Ausbildung lassen sich auch für den UL Schein anrechnen. Machst du den UL Schein zuerst musst du widerum eine vollständige Segelflugprüfung ablegen.

 

Außerdem fliegen ULs mit Motor und das ist doch langweilig ;)

 

PS: Habe meine Scheinprüfung parallel mit dem Abitur abgelegt, kenne das Problem daher.

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Segelfliegen war und ist ein Mannschaftssport.

 

Das mit der Kriecherei ist halt abhängig wieviel Material vorhanden ist... Und ein wenig halt Kulturgut. Kann mich gut erinnern an die Fluglager in Südfrankreich. Was auf grösseren Plätzen wie Vinon noch ohne viel Kollateralschaden an der Allgemeinheit vonstatten ging, war auf einem kleinen Platz wie Puimoisson schon ein gröberes Probem. Kommst morgens um 8 noch müde zum Platz um dein Flugzeug bereit zu machen und stellst fest, das hat sich eine (deutsche) Gruppe nicht nur eingereiht, sondern auch unter sich die Startreihenfolge bis mittags schon bestimmt hat für ihre Schulflüge. Gehst hin, fragst ob du zwischendurch nicht einfach kurz dich rausziehen lassen kannst, Ventus, Flautenschieber, wissenschon, aber, nein, mein Herr, hinten anstellen. Also nächster Tag, 6 Uhr Flugzeug an die Piste gestellt, DANN Frühstück. Kommt einer gerannt, was soll die Kiste da? Antwort: „vor ihrem Zirkus starten“.

 

War doch immer ein guter Spass.

 

Einen neuen Segler ohne Eigenstartfähigkeit is das blödeste was heute tun kannst, wenn für dich fliegen willst. Die Alternative ist alles selbermachen, am besten mit den Flugzeugen von damals. Dann heiratest aber eine ganze Gruppe. Wenn mit der gut klar kommst, dann bestens. Sonst, vergiss es.

 

Es ist halt so: Segelfliegen dauert immer einen Tag, egal ob 10 min oder 10 Stunden fliegst. Um übung zu halten, finde ich den Motorsegler sehr praktisch. Kommst zum fliegen, auch nur mal für einen Nachmittag, kannst Landungen machen und die Kosten sind meist erträglich. Für richtig Segelfliegen sollte man mit in Fluglager gehen. Da lernst was und kommst zum fliegen.

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Das klingt aber dennoch recht motivierend und natürlich lustig, auch wenn das aus nachvollziehbaren Gründen sehr anstrengend ist.
Ich habe meinen bisherigen Ausbildungsverlauf ausschließlich in Fliegerlagern gemacht, da dort sehr komprimiert alles aufeinander trifft: Theorie, Praxis, Nähe zum Flugzeug und tolle Menschen. Aber leider musste ich beobachten, dass jener Flugplatz, den ich an dieser Stelle nicht weiter nennen möchte, es etwas überstürzt und innerhalb der angebotenen Fliegerlager sich noch viele weitere Fliegerlager aus fernen Gegenden Deutschlands gleichzeitig "eingenistet" haben. Das sorgt manchmal für ganz schöne Rangeleien um den Start, zumal auch die Anzahl der zur Schulung zugelassenen Doppel- und Einsitzer begrenzt ist. Oft geraten auch die Gruppen wegen kleinen Wehwehchen aneinander. Das sorgt für Stress und raubt unnötig Zeit, was den Flugbetrieb lähmt. Hat dann noch einer das Seil zerrissen, kann man im Prinzip auch schon einpacken und nach Hause fahren.
Hinzu kommt, dass erst jüngst die Preise vor Ort exorbitant gestiegen sind, was man leider niemandem verübeln kann. Mein studentisches Budget gibt es einfach nicht mehr her, die Zeit schon gar nicht. Das bedaure ich sehr oft, denn gerade an solchen Tagen, an denen sich die Cumuli auftürmen, da kribbelt es schon ganz schön unter der Kiste. (Vor allem, wenn sich der Stress mal wieder vor den Prüfungen häuft und man zu gerne mal in die Freiheit fliehen möchte!  ;) )
Sicher kommen auch wieder andere Zeiten, bis dahin heißt es durchhalten und die Bodenkrankheit auskurieren!  :P Zum Glück gibt es ja IL2!
Liebe Grüße!

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Grundsätzlich würde ich sehr empfehlen, *so früh wie möglich* den Flugschein zu machen. Man lernt nie so gut fliegen wie als Teenager. Auch wenn man dann meist kein Geld hat oder trotzdem wenig Zeit, die Zeit wird weniger mit den Jahren und (je nach familiärer Situation) wird die eigene Verantwortung grösser, was einem doch recht gefährlichen Hobby auch im Wege steht. Auch finde ich sind Leute, die spät, im schlimmsten Fall nach der Pensionierung erst fliegen lernen, nie mit der gleichen Fertigkeit unterwegs.

 

Je mehr Möglichkeit du hast, wenigestens für ein paar Frühlings- und Sommerwochen auf einem Flugplatz "zu leben", desto grösser ist auch deine Auswahl an Plätzen. Bei unserer Elterngeneration war es normal, dass die Partnerinnen den Tag auf dem Flugplatz verbrachten, wenn Papa fliegen ging. Heutzutage scheint das undenkbar. In seltenen Fällen flogen beide und in eigentlich keinen Fällen flog nur sie. So hattest immer die zweite Hand, die mindestens brauchtest.

 

Also, ich würde empfehlen, dir einen Sommer Zeit zu nehmen um den Brief zu machen. Später nimm deine Urlaube als "Flugurlaube". So machst das dann auch richtig. Leute die "neben her mal fliegen" leben sehr gefährlich. Oder bleiben notgedrungen weit unter ihren Möglichkeiten.

 

Wenn Dich so einrichten kannst, dann sollte das mit der Segelflug Lizenz klappen. Was dir dann auch überlegen kannst, ist das normale Brevet für Motorflugzeuge zu machen um dich später als Schlepp Pilot zu verdingen. Wenn den Sommer eh auf einem Platz verbringst, dann hast locker die Zeit dazu. Das gibt gratis Flugstunden und bei "guten" Flugplatzen auch die Möglichkeit, Leute kennenzulernen die tolle Flieger besitzen und bei Flügen auch gerne etwas "Ballast" zur Unterhaltung dabei haben. Mit dem PPL in der Tasche kannst so auch auch ganz verschiedenen Mustern Stunden sammeln.

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Die Sache mit dem Motorschein, auch wenn es nur UL werden soll, ist, dass man sich hier preislich in einem weitaus höherem Segment bewegt was die Ausbildungskosten und den Unterhalt angeht. Bei uns sind die Preise für Segelflug relativ gering gehalten, um junge Leute zu motivieren, Ihre Ausbildung früh zu beginnen. Leider können das nicht alle Vereine so handhaben.

 

Jeder sollte für sich selbst entscheiden, welche Art der Fliegerei ihm besser gefällt. Mir persönlich liegt die Segelfliegerei mehr als die einfache UL / Motorfliegerei. Vorallem Oldtimer haben es mir angetan.

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Edited by 6./ZG26_5tuka
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Vereine mit Motorsegler sind zu empfehlen. Für den Motorflug bestens geeignet. Nicht allzu teuer, Sprit hält sich im Rahmen und fliegerisch anspruchsvoller als andere Modelle ebenfalls, vor allem die Spornrad Flieger unter den MOSE machen Spaß!

Edited by MeoW.Scharfi
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Das stimmt allerdings... Es wäre ja zu überlegen, die Lizenz zwischen Bachelor und Master zu absolvieren.

Und die Bilder sind ja klasse! Cabrio kenne ich bisher nur aus der ASK 13. Selbst schon den SG geflogen? Ich frage mich, ob es sich bei den SG 38 tatsächlich um Originale handelt oder sind das Replica?

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Unter Replica verstehe ich eine detailgetreue Nachkonstruktion des Originals.
Damit hat sich aber meine Frage schon erübrigt. Bis wann die produziert worden sind, war mir nämlich bis eben nicht bewusst. Nun hab ich doch endlich mal recherchiert  :biggrin: .
Echt erstaunlich, dass die bis in die 50er gebaut wurden. Drum konnte ich kaum glauben, dass es tatsächlich immer noch so viele originale und flugtaugliche SG-38 gibt.
Da sieht man aber wieder ein mal: Einfache, simple Technik währt ewig!

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Wenn ich mich recht erinnere ist der oben gezeigte SG ein deutsches Modell von 1940, natürlich grundüberholt.

Geflogen bin ich sie leider nicht, möchte das aber unbedingt nachholen (trotz Höhenangst).

Edited by 6./ZG26_5tuka

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Da sieht man aber wieder ein mal: Einfache, simple Technik währt ewig!

Der ist weder simpel noch Technik. Das Ding ist ein Drahtgeklapper vom Feinsten.  Wenn du einfach möchtest, so ungern ich es zugebe, willst du nen GFK Flieger. 

Wobei es ja schon mal reizvoll wäre LS-4 Flächen an einen komplett offenen Karbonrumpf zu packen. Also quasi die hintere Rumpfröhre unverändert lassen, aber vorne alles dann schmal (15-25cm) zu halten, mit Sattel für den Piloten, und Kontrollen außen am Rumpf. 

 

Also wie das, aber mit LS-4 Flächen und "Rumpf" aus Karbon zum draufliegen. 

 

Edited by 6./ZG26_Klaus_Mann

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Dann wäre es sicher am einfachsten, mit einer LS4 an der Winde bei ca. 100 m am roten Griff zu ziehen. Der Haubennotabwurf dürfte der Schlüssel zum Erfolg sein! :biggrin:
Die Teile sind aber schon echt cool. Kennt ihr den Archeopterix? Der scheint auch eine Menge Spaß zu versprechen. Das Teil einfach "anziehen" und ab geht der Peter!

Ich bedaure manchmal etwas, dass das deutsche Regelwerk keine Buschfliegerei erlaubt, so wie es in so manchen Gegenden der USA der Fall ist. Mal eben mit einem UL und Offroad-Bereifung an ein Flussbett geflogen und schon hat man ein sicheres Camping-Wochenende.

Edited by Orgelpfeife

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1 hour ago, Orgelpfeife said:

Ich bedaure manchmal etwas, dass das deutsche Regelwerk keine Buschfliegerei erlaubt, so wie es in so manchen Gegenden der USA der Fall ist. Mal eben mit einem UL und Offroad-Bereifung an ein Flussbett geflogen und schon hat man ein sicheres Camping-Wochenende.

Edited 1 hour ago by Orgelpfeife

Auf jeden. 

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Klaus, fliegst du in Aachen?

Verein, oder evtl. Westflug? War auch mal für ein Jahr im Aachener Verein (meinst du, ich kann mich an den Vereinsnamen erinnern? Nicht FVA, nicht FAG, nicht Nordstern...) 

 

Habe gerade mit der Umschreibung US PPL => "EASA konform" angefangen :bag:

Das Portemonnaie schwenkt jetzt schon die weiße Flagge...

Da ich zusätzlich noch mein BFR brauche, werden die nächsten zwei, drei Monate interessant 😁

 

 

Nach vier Segelflugvereinen kann ich mich den og. Anmerkungen nur anschließen: Es gibt gute Vereine und es gibt schlechte Vereine. Ich habe zwei Gute (bis sehr gute), einen mittelmäßigen und einen "najaaaa"-Verein hinter mir. Vereine verändern sich auch mit der Vereinsspitze - je nachdem, wer da am Ruder ist und welche Ideen umgesetzt werden, dann sich ein Verein auch drehen und kippen.

 

Woran macht sich ein guter Verein fest? Das wird für jeden bestimmt etwas anders aussehen, aber ohne bestimmte Reihenfolge will ich es mal versuchen:

- gute, aktive und motivierte Jugendgruppe (keine Nachwuchsprobleme, viele Hände für den Flugbetrieb da - immer)

- generell ein hoher Prozentsatz an Aktiven

- möglichst aktive Motorseglergruppe (der Verein in Porta Westfalica hat sich alleine durch die MoSe-Fliegerei getragen, Segelfliegen war auf Flatrate-Basis möglich!)

- gute, nicht zu überzogene Anzahl an "Sozialstunden" (Winde Fahren, Startleiterdienst, Baustunden, evtl Fluglehrerdienst - alles darüber hinaus, wie "Thekendienst", ist Bullshit)

- realistische Tagesplanung: am bewährtesten ist "entweder da zum Ausräumen oder zum Einräumen"; einige Vereine erfordern ganztägiges Engagement, um auch mal im Flugzeug sitzen zu dürfen, was in der heutigen Zeit (und den zahlreichen Konkurrenzzeitvertreiben) natürlich nicht dienlich bei der Nachwuchsgewinnung und -Haltung ist

- wie sieht die Preispolitik aus?

- Flotte? Drei Bumskübel und ein Spitzbube? Typenvielfalt sollte gegeben sein - wenn keine Vielfalt, dann wenigstens Klasse durch Masse

- wie weit oben steht die Fliegerei? Hatte schon einen Verein, wo im April bei bestem Flugwetter das Tumbleweed über die Bahn rollte, weil die Jugendgruppe auf Sauftournee in Holland war, anstatt zu fliegen.

 

 

Was ich den "Gestandenen" hier nur empfehlen kann:

Mal über den Tellerrand Europa hinaus blicken und einen Fliegerurlaub in den USA in Betracht ziehen. Dort ist die Fliegerei in jeglicher Hinsicht besser, größer und einfacher.

 

Vielleicht kann Zimmi das bestätigen 😅

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48 minutes ago, Bremspropeller said:

Woran macht sich ein guter Verein fest? Das wird für jeden bestimmt etwas anders aussehen, aber ohne bestimmte Reihenfolge will ich es mal versuchen:

Finde ich eine gute Aufzählung. Aber grundsätzlich finde ich kann man es auf einen simplen Nenner bringen, nämlich wie einfach macht man es Jung- (oder auch Neu-) Piloten.

 

Bestehen Hierarchien geformt von „alten Helden“ ist das Hobby zum Scheitern verdammt. Besonders tödlich in deutschen Gruppen, wo ich oft beobachte wie mit Hingabe „sozial vertikal“ gelebt wird, schweizerisch ist da die Zermürbung des Hobbys unbestimmter, aber auch konsequent. Resultat das gleiche.

 

Eine Gruppe sollte auch eine gewisse Mindestgrösse haben. Heutzutage wird im Schnitt sehr viel weniger geflogen (lies: Zeit auf dem Flugplatz vertrödelt) als vor 40 Jahren. Insofern ist es normal eine recht hohe quote an „Passivmitgliedern“ zu haben. Aber das ist ok, schliesslich ermöglicht es der Gruppe aktuelles Material zu kaufen. Macht es halt an schönen Sonntagen im Somner nötig eher baden zu gehen als in die Luft.

 

Wer ne Ka-8 will, kann sich mit ein paar Kumpels zusammentun und die dann unterhalten. Der Aufwand das alte Holz flugfähig zu halten ist idiotisch hoch und verlangt von Neupiloten viel zu viele Stunden Frohnarbeit. Die wollen fliegen, nicht leiden. Die hauen dann oft auch schnell wieder ab. Generation iPad ist das nicht zuzumuten. Oder wenn er dann mal in einem TwinAstir rumgurkt und sieht wie sich die anderen in nem DuoDiscus wie Raketen sich von ihm abheben, da hört der Spass schnell auf.

 

Ich habe oft gesehehen, wie gerade MoSe Flieger scheel angekuckt wurden von den „wahren, reinrassigen“ Segelfliegern. Immerhin sind die Zeitgeistverweigerer mittels Durchfallen beim Medical (ja, das liebe Alter) langsam aussortiert und man schickaniert die neuen eher nicht mehr so mit dem alten Material („Kind, bis du nicht den 50 km Flug mit der Ka6 gemacht hast, gibt es keinen Discus!“ - „Ja Opa, aber du hattest nach dem Krieg freie Bahn, ich bin jetzt beim Wendepunkt auf 300 m AGL im Delta!“)

 

Man kann auf einen Blick sehen, wie komfortabel sich eine Gruppe einrichtet. Oder ob gemeinsames Leid als Beweis des Besserseins gelebt wird.

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On ‎7‎/‎28‎/‎2018 at 10:05 AM, Bremspropeller said:

Mal über den Tellerrand Europa hinaus blicken und einen Fliegerurlaub in den USA in Betracht ziehen. Dort ist die Fliegerei in jeglicher Hinsicht besser, größer und einfacher.

 

 

Kann ich bestätigen, war grad im Mai 'ne Woche zum Fliegen drüben. Und beim ENJJPT bekommt man sogar noch Geld dazu! :P

 

u8Hqwg.jpg


QNXwua.jpg

 

 

 

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Miggl, hatte gesehen dass du in Jacksonville wast - nur NAS JAX, oder zufällig auch in Cecil?

 

Was hat die T-38 da für gelbe Streifen an der Wing? Dopplerbleche, Dichtungsspachtel, oder was ganz anderes (zB ID)?

Edited by Bremspropeller

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In Jacksonville war ich 2011, aber nur zur Air Show - mit so schlechtem, kalten Wetter, dass die "Blue Angels" nicht mal ihr low program, sondern das flat program fliegen mussten. Ceiling konntest Du quasi anfassen, wenn Du den Arm hochgereckt hattest ... Wir sind dann da schnell wieder weg und haben weiter südlich lieber Eisenbahnen fotografiert. :biggrin:

 

Die gelben Streifen sind nur ausgetauschte Panels. Der Paint shop in Sheppard war out of order, da flogen auch Jets, die wie gelbgestreifte Zebras aussahen. Die wollte ich zum Fotografieren aber nicht unbedingt an der Wing haben ... ;)

 

6FkWc5.jpg

Edited by MiGCap
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On 7/28/2018 at 11:08 AM, ZachariasX said:
  On 7/28/2018 at 10:05 AM, Bremspropeller said:

Woran macht sich ein guter Verein fest? Das wird für jeden bestimmt etwas anders aussehen, aber ohne bestimmte Reihenfolge will ich es mal versuchen:

 

Einen Fluglehrer/rin haben dessen Flugschüler an erster Stelle kommen!

Preise sollten fair sein und allgemein das Klima angenehm sein.

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Ist tatsächlich schlimmer als man glaubt. Und damit meine ich nicht mal den Umgangston, sondern vielmehr die Kompetenzen/Motivation der Fluglehrer. Ein paar haben einfach eine "joa wenn das sein muss" Stimmung, Hauptsache mal gemacht haben, ob gut oder schlecht spielt keine Rolle. Auf der anderen Seite gibt es einen bei uns, der schon fast auf dem Flugplatz lebt und so viel Zeit investiert für uns. Wenn du so einen hast, wäre das sogar einer der Hauptgründe neben Kostenfaktor, dort zu bleiben.

Edited by MeoW.Scharfi

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