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Airway

Focke-Wulf 190 am Boden manöverieren

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Hallo!

 

Wie wir alle, habe ich die Focke auch sehnsüchtig erwartet und seit sie nun da ist, auch direkt ausprobiert.
Macht Laune, wie die anderen Flieger auch, aber was ich gar nicht hinkriege, ist das maneuvrieren am Boden.
Kommt es mir nur so vor, oder ist die Focke am Boden wie ein Kreisel?
Rechtsrum kriege ich sie gar nicht gedreht, geschweige dass ich damit eine Strecke entlangrollen könnte. Auch mit Seitenruder voller Ausschlag recht und Bremse rechts getreten bekomme ich kaum Moment, dass ich den Kurs nach rechts korrigieren könnte.
Bei den anderen Fliegern ist das doch nicht so.
Selbst wenn ich die Focke lande, kann ich sie nicht vor dem kreiseln bewahren. 

Erinnert mich stark an die He-111 im Ur Il-2. Aber da konnte man mit den Motoren noch was ausrichten.
Ich fliege jetzt schon über 15 Jahre Simulationen am PC aber so ein Verhalten ist mir selten untergekommen.

 

Jemand nen Tipp?

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Denke die beste Lösung dürfte sein erst mal mit gezogenem Höhenruder (dann ist die Heckradarretierung aktiv) anrollen, dann die Leistung raus nehmen und die Kiste dann mit Bremse und Seitenruder in die gewünschte Richtung dirigieren. Das ganze halt solange wiederholen bis man in Position ist.

Da das Ausbrechen aber gerade bei geringer Leistung extrem stark ist, gehe ich von einem Bug in diesem Bereich aus, der hoffentlich noch behoben wird.

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Auch nach dem Aufsetzen bei der Landung sollte man den Stick anziehen, so ist es einem möglich, die Maschine gerade auslaufen zu lassen. Vorsicht aber dann, wenn man den Stick loslässt. Das sollte man nur bei Schrittgeschwindigkeit machen, da man sonst gleich wieder Pirouetten dreht.

Insgesamt denke ich auch, dass die Steuerung der Fw insgesamt noch überarbeitungswürdig ist. Ich persönlich nehme erst einmal Abstand von Rollversuchen am Boden und starte lieber direkt auf der Bahn. Mit angezogenem Stick lässt sich die Maschine gut auf Kurs halten und wahrscheinlich ist es wirklich ratsam, möglichst schnell Gas zu geben und geringe Leistungen zu verhindern, so wie es Kodiak geschrieben hat.

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Start aus der Take-Off Position heraus und Landung sind mit etwas Fingerspitzengefühl relativ simpel, aber wie ram so richtig sagte ist noch irgendwas am Ground Handling so im argen, daß ich das sonst übliche "taxi to runway" erstmal sein lasse.

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Haha, wenn ich da an Fotos denke, auf denen ein Wart auf einem der Flügel liegt, um dem Piloten beim Taxiing zu unterstützen. Was der wohl von den derzeitigen Eigenarten der Fw am Boden halten würde? :lol:

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Die haben wohl ein Spiel daraus gemacht, wer hält sich am längsten. :biggrin:

Wer braucht schon einen Bullen wenn er ne Focke hat ;)

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Hi,

 

Ich hab nicht wirklich Probleme mit der FW 190 am Boden, Ich benutze die Heckradarretierung und die Radbremsen, rechts und links getrennt, so kommt man ganz gut am Boden zurecht. Das Video ist noch nicht komplett geladen, 6 GB dauern.

 

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Erst einmal meinen Glückwunsch, dass Du es hinbekommst, die Fw ohne Dreher auf die Bahn zu buchsieren und sie nach der Landung auch von dort wieder fort bringst!

Aber man sieht natürlich auch in Deinem Video, dass es nahezu unmöglich ist, die Fw dahin zu dirigieren, wo man sie wirklich haben will, nämlich auf dem Weg vom Standplatz zur Bahn auf den Taxiways. Ich nehme an, Du hast während des Taxiing die ganze Zeit die Spornradarretierung drinnen, deshalb die weiten Radien beim Kurven. Das kann natürlich auch nicht Sinn und Zweck sein, wenn man zum Steuern die Arretierung drinnen lassen muss.

Aber Du schaffst es, aus den gegebenen widrigen Umständen zumindest das Beste herauszuholen! :salute:;)

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Erst mal Danke für eure Tipps!
Das mit der Heckradarretierung muss ich mir noch angewöhnen.
Wie ram schon sagt, macht das zum maneuvrieren keine Sinn, aber Hyde zeigt, dass man es als workaround nutzen kann.

Dann gehe ich mal üben, solange es noch BMW Motoren gibt. Die meisten habe ich bislang beim rollen verheizt  :biggrin:
 

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Hi,

 

die Heckradarretierung ist die komplette Zeit drin, das stimmt, aber mit etwas mehr Übung bekommt man auch engere Radien hin, nur der Sinn der Sache ist es nicht. Noch ist IL2 Battle of Stalingrad nur zu 60%  komplett. Ich glaube wenn dort 100 % steht bekommen wir ein komplexes Flugspiel (Sim?) mit dem wir noch viel Spass haben werden. Nach dem Motto, die Hoffnung stirbt zuletzt ;)

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Schönes Video MrHyde, technisch wie inhaltlich :salute:

 

...über rechts kämpft die Lady wie ein altes Dampfschiff bei stürmischer See :lol: :lol: :lol:

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Ja, mit manuellem Proppitch auf 12:30Uhr gehts einfacher. Ist wahrscheinlich auch eine gute Idee, dies bei der Landung auf manuell zu stellen. Die Automatik hält den Propeller im Landeanflug sonst auf recht hohen Anstellwerten, wenn ich das richtig beobachtet habe.

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Schönes Video MrHyde, technisch wie inhaltlich :salute:

 

...über rechts kämpft die Lady wie ein altes Dampfschiff bei stürmischer See :lol: :lol: :lol:

 Danke :)

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So, ein wenig mehr herumexperimentiert mit Start und Landung (so lernt man die Kiste IMO mit am besten kennen). Beim Start muß man den richtigen Zeitpunkt erwischen, um den Steuerknüppel langsam wieder zu zentrieren (so ab 120-130 km/h) und gleichzeitig beim Seitenruder ganz behutsam aus dem Maximalausschlag heraus zu kommen. Schafft man das, dann ist die 190 folgsam wie ein gutmütiger Gaul und macht keinerlei Zicken kurz vor und beim Abheben.

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So ähnlich handhabe ich das nach einigen Versuchen auch. Anfangs habe ich den Stick immer bis zum Abheben nach hinten gezogen, was dann einen zu hohen Anstellwinkel beim Start zur Folge hatte und zum Kippeln oder sogar Abschmieren führte.

Man merkt auch, dass da irgendwas mit der Darstellung des Drehmoments verbuggt sein muss. Bei Vollgas gibts weniger Ausreißen der Kiste als bei geringeren Schubhebeleinstellungen. Merkt man auch beim Landen, wenn man mit wenig Drehzahl bzw. Schub aufkommt. Da bricht die Fw sehr schnell aus, wenn man nicht gleich nach hinten zieht.

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Gestern 4 vs 4 im QMB geflogen und dabei mit der 190 von der Startbahn losgelegt (während 2 Pe-2 und 2 Yak sich näherten):

 

Ist Euch schon aufgefallen (oder habe ich es hier überlesen), dass bei solchen Szenarien selbst der Flügelmann in seiner 190 nicht von der Piste kommt, sondern Pirouetten dreht? Soweit zu den Vermutungen, es könne sich "vielleicht" um einen Bug handeln :biggrin:

 

Mache es jetzt wie ram0506 und verzichte auf heftiges Zurückziehen des Sticks, gebe dafür viel zu viel (und zu schnell) Gas und erreiche so - entgegen aller Logik? - dass das Seitenruder beim Ausbrechen Wirkung zeigt.

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Gestern 4 vs 4 im QMB geflogen und dabei mit der 190 von der Startbahn losgelegt (während 2 Pe-2 und 2 Yak sich näherten):

 

Ist Euch schon aufgefallen (oder habe ich es hier überlesen), dass bei solchen Szenarien selbst der Flügelmann in seiner 190 nicht von der Piste kommt, sondern Pirouetten dreht? Soweit zu den Vermutungen, es könne sich "vielleicht" um einen Bug handeln :biggrin:

 

Mache es jetzt wie ram0506 und verzichte auf heftiges Zurückziehen des Sticks, gebe dafür viel zu viel (und zu schnell) Gas und erreiche so - entgegen aller Logik? - dass das Seitenruder beim Ausbrechen Wirkung zeigt.

 

Ja, ja ... die KI hat wohl das mit der Spornradarretierung noch nicht mitbekommen ...

 

Hoffentlich wird bis zum nächsten Freitag das Modell der FW190 noch einmal überarbeitet.

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Für so was hat man ja auch die Bodencrew :biggrin:

Stimmt genau. In RL waren die nicht so dämlich, mit einer Kiste, die Null Sicht nach vorne hat, am Boden rumzurollen.

 

Zum Start und Landung mit der 190: Beides wurde mit Stick am Bauch gemacht. (Im Gegensatz zur 109 durfte die 190 nur in Dreipunktlage in die Luft !)

Edited by BlackDevil

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Hallo zusammen!

 

...und mal einen alten Thread ausgegraben ;)

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit kreiselnden Maschinen komme ich inzwischen ohne Probleme auf der Rollbahn zurecht... Die entscheidenden Punkte sind meiner Meinung nach

 

1. Spornrad gelöst

2. Saaaaanfte Änderungen der Drosselklappenstellung

3. Ebenso sachte Ruderbewegungen

4. Überhaupt keine heftigen Änderungen vornehmen

5. Insgesamt eine geringe Rollgeschwindigkeit um vielleicht 10 km/h halten

 

Dann klappt das nach kurzer Eingewöhnung wunderbar.

 

Bin grade dabei, alle möglichen Notizen, die ich mir mal zu Flugsimulationen allgemein gemacht habe, mit neuen Informationen zusammen zu schreiben und daraus eine Art "Lehrbuch" gerade für Einsteiger zu machen... Hier mal der Abschnitt zum Rollen... wird noch überarbeitet  ;) 

 

Vor und während des Rollens hat der Flugzeugführer den Bereich vor dem eigenen Flugzeug stets gewissenhaft zu überprüfen. Da der Flugzeugführer eines Flugzeuges mit Zweibeinfahrwerk und Spornrad aufgrund der aufgerichteten Nase keine freie Sicht nach vorn hat, sollte das Rollen bei geöffnetem Kabinendach bzw. Seitenfenster erfolgen, damit der Flugzeugführer seitlich nach vorn sehen kann. Darüber sollte das Rollen in leichten Schlangenlinien durchgeführt werden, damit der Flugzeugführer durch die Seitenfenster die Rollbahn in Rollrichtung einsehen kann.

 

Vor dem Anrollen sollte zunächst das Spornrad entsperrt werden, um die Wendigkeit des Flugzeuges am Boden zu erhöhen und so geringere Kurvenradien zu ermöglichen. Für das Anrollen ist die Drosselklappe fließend und sehr langsam soweit zu öffnen, bis der Vortrieb gerade ausreicht, den Reibungswiderstand der Laufräder zu überwinden und das Flugzeug in Bewegung zu setzen. Nach dem Anrollen sollte die Drosselklappe wieder ein Stück weit geschlossen werden, um einer zu großen Geschwindigkeitszunahme entgegen zu wirken.

 

Während des Rollens erfolgt eine Steuerung des Flugzeuges ausschließlich durch Betätigung des Seitenruders und nicht des Querruders!

 

Aufgrund des bei rechtsdrehenden Motoren beständig auf die linke Seite des Seitenleitwerks wirkenden Luftschraubenstroms neigt das Flugzeug insb. beim Rollen dazu, nach links zu drehen, was der Flugzeugführer durch Gegendruck auf das Seitenruder in Drehrichtung des Motors ausgleichen muss.

 

Sobald das Flugzeug ins Rollen gekommen ist, hat es der Flugzeugführer durch

 

Einhalten einer geringen Geschwindigkeit von ca. 10 km/h,

bedachter Anpassung der Drosselklappeneinstellung und

sanfter Betätigung des Seitenruders

 

über die Rollbahn zu bewegen. Erfolgen die Öffnung der Drosselklappe zu schnell oder die Betätigung des Seitenruders zu heftig, wird das Flugzeug schnell nach einer Seite ausbrechen und ohne Ergreifen geeigneter Gegenmaßnahmen kreiseln. Um ein vollständiges Ausbrechen des Flugzeuges nach einer Seite zu verhindern bzw. den Kurvenradius beim Rollen zu verringern, kann der Flugzeugführer die voneinander unabhängigen Bremsen der Laufräder zur Hilfe nehmen.

 

Es soll unbedingt davon abgesehen werden, das Flugzeug allein über ein angebremstes Rad zu drehen!

 

In Kurven mag der Flugzeugführer zusätzlich den Steuerknüppel anziehen, so das Höhenruder aufstellen und damit den Anpressdruck des Spornrades auf der Rollbahn erhöhen. Hierfür können bei Landeklappenflugzeugen auch die Landeklappen zusätzlich um ca. 20% ausgefahren und so die Stabilität des Flugzeuges beim Rollen weiter verbessert werden.

 

LG

DonL

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Schoene "Pilotenanweisung" auch wenn das Bodenverhalten der 190 physikalisch volkommen murks ist. Aber da ja keine quantitativer beweis dafür existiert, dass sie in Wirklichkeit nicht wie im spiel in einem fragwürdigen eiertanz herumrollte, wird sich auch nichts daran åndern.

 

Schliesslich ist es volkommen irrelevant, das deutsche sowie britische (test)piloten ein der 109 uberlegendes bodenhandling anmerkten und sie generell fur ihre richtungsstabilitat beim rollen lobten.

Edited by Stab/JG26_5tuka

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Auch von mir ein dickes Lob für diese wunderbare Rollanleitung. Sie wird sicherlich einigen frustrierten Piloten helfen. Wenn du jetzt noch eine für die Ju-87 machst bedanken sich noch viel mehr, ich kann die andauernde Flucherei im TS kaum noch ertragen :D

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Hey, besten Dank!

 

Eigentlich gelten die Hinweise für die FW190, wie für die BF109er oder auch die JU87... und letztlich alle Flugzeuge mit Spornrad. Sicher, die Kisten verhalten sich durchaus unterschiedlich, mal brauchts eine weiter geöffnete Drosselklappe, mal stärkeren Einsatz des Ruders... aber mit ein wenig Übung klappt's auch mit der JU ;)

 

Am wichtigsten ist wohl der Hinweis, allgemein keine heftigen Änderungen vornehmen, egal ob Drosselklappe, Ruder oder Bremsen!

 

Beste Grüße

DonL

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Die Stuka ist mit etwas Übung schön zu Rollen. Das DIng ist, dass sie einw enig träger als die Jagdmaschinen ist und daher mehr (aber nicht zuiel!) Von allem benötigt: Mehr Schub, mehr Seitenruder, mehr Bremseinsatz.

 

Außerdem spielt die Stickposition eine wichtige Rolle. Anziehen lässt den Flieger stabil geradeaus rollen während man um in eine Kurve zu gehen voll andrücken muss, damit das Spornrad etwas vom Boden angehoben wird.

 

Wenn man das beherrscht kann man von der Park-Posi bis zum Rollhalt problemlos mit unarretiertem Spornrad rollen. Selbiges gilt auch für die Ilyushin, die sich am Boden sehr ähnlich wie die Stuka verhält.

 

Natürlich sollte man dem Vogel auch seine Zeit lassen und nicht allzuschnell rollen, da sich ein 6t Flieger etwas schwerer abbremsen lässt als ein Jäger.

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