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Modellbau

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Hier findest du sehr gute und übersichtliche Erklärungen zu den einzelnen Techniken wenn es um Witterungseffekte, Rost, Alterungsspuren usw. geht.

 

https://www.panzer-modell.de/tipps/tipps.htm

 

Den Panzer-Modell.de Bemalungsguide sollte man auch mal runterladen und lesen. Gerade das Thema "Washing" ist eine heiß diskutierte Sache ob weniger vllt. mehr ist. Ich mags persönlich nicht wenn es übertrieben wird. Das gilt ebenso für Rost und generell das arbeiten mit Pigmenten.

 

Spoiler

Das kann sehr abgefahren aussehen wenn es dezent eingesetzt wird

 

Revell%20Weathering%20Set_05.jpg

 

es sind dazu aber auch etliche Bilder im Netz zu finden wo das sehr unnatürlich aussieht weil mit dem Pigmentauftrag übertrieben wurde. Es ist natürlich immer alles Geschmackssache und bei Flugzeugmodellen hat man in der Regel eh nicht so viel Dreck und Matsch an den Modellen so dass sich ein übertriebener Einsatz von Pigmenten dort gar nicht anbietet.

 

Kompressor und Airbrush habe ich auch viele Jahre benutzt aber irgendwann war dann durch Inaktivität mein ganzes Equipment im Eimer. Als ich vor 5 Jahren nochmal angefangen habe wollte ich nicht mehr in Airbrush investieren weil ich beschlossen hatte nur eine gewisse Anzahl an Modellen zu bauen (es sind letztendlich mehr geworden als ich wollte :biggrin:). Ich habe mich also entschlossen die Basislackierung mit fertigen Sprühfarben von Revell zu machen. Das funktioniert auch sehr gut weil die Sprühfarben nur kurz vor komplett leer anfangen zu rotzen.

Wenn man also hässlichen Farbauftrag / Flecken vermeiden will den Sprühvorgang rechtzeitig beenden und die verbliebene Restfarbe mit der Dose entsorgen.

 

Spoiler

Grundierung aus der Sprühdose (Revell) - Bausatz: SMER Fiat G.55 - 1:48

 

grundierung7lku9.jpg

 

Der Farbauftrag ist absolut sauber und für mich war kein Unterschied zum Auftrag mit Airbrush und Kompressor erkennbar.

 

Den restlichen Farbauftrag (Tarnschema) habe ich dann "zu Fuß" gemacht. Wenn die Konsistenz der Farbe stimmt (Verhältnis Verdünnung zu Farbe) dann sieht das auch sehr gut aus und muss nicht unbedingt mit Airbrush gemacht werden. Das schneiden der Schablonen und abkleben würde ja ewig dauern :biggrin:

 

Spoiler

Anfang.....man sieht auf dem Bild sehr gut dass ich bei dem grünen Tarnschema den umgekehrten Weg gehe. Oftmals trägt der Modellbauer die Grundierung in grün auf malt dann sandfarben kleine Schlingenmuster auf das Modell. Umgekehrt sieht das Muster aber ganz anders aus auch wenn die eigentliche Bemalung gleich ist. Ist natürlich Geschmackssache aber ich mags so herum lieber.

 

anfangnyjfb.jpg

 

...und fertig - einige Effektaufträge sind auf dem Bild schon auf der G.55 aufgetragen

Öffnungen der Flügelbewaffnung aufgebohrt

Metallhülsen für die Bredas in die Motorverkleidung eingesetzt

Zusatztanks "versifft" unter den Flügeln befestigt

 

fertigqlke2.jpg

 

Die Flugzeuge stehen im Trumpeter Display Case (siehe Bild im vorherigen Beitrag) als Diorama und immer mit Flughafenpersonal oder Piloten. Für mich ist das neuerdings sehr wichtig weil man sonst die Dimensionen der Maschinen nicht erkennt.

 

diorama01bkkkk.jpg

 

Man kann dann in den Case noch Hintergrundbilder montieren. Das kann dann noch eine Aufwertung sein - muss man aber nicht unbedingt machen.

Den Effekt der abgeplatzten Farbe an den Rotorblättern habe ich mit silberner Enamel Farbe und der rauhen Seite eines Spülschwamms gemacht. Kleine Stücke aus dem Spülschwamm rausschneiden, mit der Pinzette in die silberne Farbe tauchen und dann auf die Kanten der Rotorblätter tupfen. Lässt sich auch an den Tragflächenkanten hervorragend verwenden und verleiht dem Modell optisch direkt ein paar Flugstunden :biggrin:

 

diorama02e2kch.jpg

 

Die Focke Wulf 190 A-5 ist ein Eduard Bausatz "Weekend Edition". Der Bausatz ist absolut großartig schon alleine wegen den vielen Details des BMW801 Motors. So wie bei der ICM Bf109 F-2 bietet sich eine geöffnete Darstellung des Motorraums an. Der Blick auf den BMW Doppelsternmotor ist einfach unglaublich eben wegen der vielen Details die Eduard dem Motor spendiert hat.

 

Auf die Art lassen sich die kompletten Grundtarnschemen (im Maßstab 1:48 auch für mehrere Modelle mit einer Sprühdose) realisieren ohne dass man in Airbrush investieren muss und qualitiv kann ich kaum einen Nachteil erkennen. Preislich ist das natürlich ein Unterschied!

Kostenschonender ist mit Sicherheit der Farbauftrag mit Enamel und Airbrush aber da muss man auch in Equipment investieren und ob diese China Basisaustattung die man in der Bucht findet qualitiv gute Ergebnisse liefert weiß man ja auch nicht.

Den Maßstab 1:48 habe ich gewählt weil ich für die Größe auch noch Cases bekomme. 1:32 wäre zu groß um da noch Display Cases für zu bekommen und ich will auf gar keinen Fall dass die Modelle einstauben. Das ist der optische Tod eines jeden Modells :biggrin:

Wann die Flugzeuge jemals den finalen Zustand erreichen werden kann ich nicht sagen. Ich mache eigentlich ständig an den Dingern rum weil ich mich auch mit neuen Techniken beschäftige die ich noch nie ausprobiert habe z.B. Pastellkreide. Wie schon gesagt Finishing kann extrem aufwendig sein und wesentlich mehr Zeit verschlingen als die Basislackierung.

 

Beispiele für das mattieren mit Pastellkreide und das Hervorheben von Vertiefungen:

 

Spoiler

Zusammen mit Terpentinöl lassen sich tolle Effekte für nasse und trockene matte Flächen erzielen. Gleichzeitig wird auch noch eine bessere Konturierung erreicht weil sich die Pastellkreide in die Vertiefungen setzt aber auch leicht wieder ausgebürstet werden kann. Man kann diesen Effekt absolut hervorragend dosieren

 

alba01atjci.jpg

 

alba023xjbd.jpg

 

Die Flügelbespannung bekommt dadurch diese raue Oberfläche einer Stoffbespannung. Die Decals werden noch ausgetauscht - die sehen echt scheußlich aus :biggrin:

 

Beim Dr.I ist der Effekt zur Zeit noch sehr dezent eingesetzt. Man sieht es hinten im roten dreieckigen Bereich vor den Höhenrudern - nass an den Kanten und trocken auf den Flächen. Das ist schon ne sehr schöne Technik mit Pastellkreide zu arbeiten und damit Vertiefungen besser auszuarbeiten und farblich sehr stumpfe Bereiche zu immitieren.

 

dr101aikmo.jpg

 

Edited by LesG
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16 hours ago, Gizmo03 said:

..................

Wie machst Du das mit den Verwitterungen bzw mit den Ölspuren? Mit Ölfarben auftragen und dann mit Terpentin "verschmieren"?

.................

 

Sehr wenig Ölfarbe in eine Mischschale / Mischpalette und dann mit viel Terpentinöl so stark verdünnen dass die Mischung sehr flüssig ist. Dunkle Brauntöne oder Sienna machen sehr gute Effekte an Kanten und Vertiefungen und eignen sich hervorragend um dezent Konturen hervorzuheben. Die stark verdünnte Mischung dabei mit einem Pinsel auf die Vertiefung tupfen und das Öl verteilt sich dann. Sollte sich überflüssiges Terpentinöl an ungewollten Stellen verteilen muss man vorsichtig sein und das überflüssige Terpentinöl mit einem Stück Küchenrolle abtupfen - nicht wischen! Die Basislackierung könnte dabei beschädigt werden.

Terpentinöl braucht sehr lange bis es komplett getrocknet ist - bis zu einer Woche auf Enamel Lack. Bitte keine zweite Schicht auftragen solange das Terpentinöl noch nicht getrocknet ist. Sollte Terpentinöl beim nächsten auftragen verlaufen und durch tupfen entfernt werden müssen verschmiert das sofort den alten Farbauftrag.

 

Terpentinöl und Ölfarbe braucht nicht nur Geduld beim trocknen auch eine ruhige Hand beim auftragen und ein bisschen Erfahrung mit dem Pinsel!

Wer sich das nicht zutraut oder schlichtweg Angst hat sein Modell zu schrotten der kann ähnliche Effekt auch mit Wasserfarbe erreichen. Um Vertiefung zu betonen eignen sich dunkle Brauntöne, ebenfalls stark mit Wasser verdünnt, oder schwarz geht auch allerdings sieht der Kontrast ein bißchen hart aus. Die stark verdünnte Wasserfarbe läßt sich sehr gut entfernen wenn man aus versehen mal was z.B. über den Flügel verteilt. Das Verfahren sieht zwar nicht so gut aus wie Terpentinöl ist aber viel sicherer für Leute die keinerlei Erfahrung mit Finishing haben ausserdem stinkt Terpentinöl unglaublich und vor allem lange :biggrin:

 

Übrigens auch dafür sind die Trumpeter Display Cases eine gute Lösung.

 

 

714-759808wekgc.jpg

 

 

Terpentinöl auftragen - Modell in den Case - Deckel drauf und schon ist der Gestank weg. Zwischendurch sollte mal gelüftet werden solange das Terpentinöl noch trocknet. Die Trumpeter Display Cases kosten zwar gutes Geld (ca. 25 Euro Straßenpreis + Versand) und je nachdem kann ich mir für die Kohle zwei hochwertige Eduard 1:48 Bausätze kaufen aber was besseres habe ich in 45 Jahren Modellbau bisher nicht gefunden um Modelle vor Staub zu schützen. Doppeldecker des WW.I passen spielend zwei Modelle in ein Case und auch die meisten Jagdmaschinen des WW.II passen zu zweit in einen Case. P38 z.B. bräuchte einen eigenen Display Case und wohl auch die Do.335 und wie man auf dem Bild sieht auch die modernen Jets benötigen ordentlich Platz in den Dingern. Zwei davon in einen Case zu bekommen dürfte nicht klappen - oder vllt. zwei Ginas :biggrin:

 

fiat-g91jdkj4.jpg

 

So ich hoffe ich konnte dir das Verfahren erklären, dir das Feld des Finishings ein wenig näher bringen bzw. deine Neugierde wecken. Die letzten Schritte bis zum "perfekten" Modell sind für mich eigentlich die interessantesten die man machen kann und als Ergebnis für seine Mühen erhält man einen Gegenstand der dann auch wirklich ein Knaller ist! Diorama im Display Case - hochwertiges Resin Zubehör und Ätzteile - geöffnete Motorklappen - ausgebauter Motor - Bodenpersonal - Rasenfläche - Betonpiste und vieles mehr runden das ganze ab und der Kreativität und vor allem dem versenkten Geld :biggrin: sind da keine Grenzen gesetzt.

 

Hier noch eine Empfehlung einer Internetseite:

 

https://www.super-hobby.de/

 

Mehr Baupläne als PDF oder Bilddatei gibt es im Netz nicht. Ganz praktisch wenn man sich mal eben informieren will was mit dem Bausatz auf einen zu kommt.

So manch ein Bausatz kann schon in der Bauphase zum spektakulären Erlebnis werden. :biggrin:

 

Spoiler

Hier als Beispiel die Trumpeter Bf109 G-6 (late) im Maßstab 1:32

 

trumpeter3jju9.jpg

 

Spritzguß Rahmen mit Lineal - einfach klasse gemacht wegen den Abmessungen

 

trumpeter2o1jh1.jpg

 

Bauplan komplett - Seite für Seite

 

trumpeter3dyk9o.jpg

 

 

und für jeden Bausatz wird immer auch eine große Auswahl an Zubehör gelistet - Detailierte Motoren - Bodenplatten für Dioramas - Gurte - Spannösen für die Doppeldecker des WW.I usw.

Es gibt für mich keine bessere Seite im Netz um verschiedene Bausätze zu vergleichen gerade was den Arbeitsaufwand betrifft. Da liegen oftmals nämlich Welten dazwischen (Siehe Eduard 1:48 Weekend Edition Kit und das gleiche Modell als Profi Kit mit Resin und Ätzteilen -  da bauste dann mal locker ne Woche dran und nicht zwei Tage wie bei der Weekend Edition und steigst wahrscheinlich als nicht erfahrener Modellbauer beim biegen der Ätzteile komplett aus)

Ausserdem kann man vor dem Kauf schon planen was am Spritzgußrahmen bleibt (für die Lackierung) und was zusammengebaut werden muss. Benötigtes Zubehör lässt sich so gut zusammenstellen und am besten schon in einem Auftrag beim Händler seines Vertrauen mitbestellen. Die Super Hobby Seite ist wirklich sehr praktisch für die Planung im Vorfeld.

 

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Da du dich ja in erster Linie mit dem Bau von Jets beschäftigen möchtest lege ich dir hier einen Baubericht von Herbert Engelhard ans Herz:

 

eurofightery8km2.jpg

 

 

http://www.modellversium.de/galerie/8-flugzeuge-modern/5139-eurofighter-typhoon-revell.html

 

Er beschreibt dort mit welchen Farben er arbeitet (Acryl von Gunze - Sangyo) und auch das anschließende washing mit Ölfarbe und Verdünner. So wie es scheint reagieren die Gunze - Sangyo Farben gar nicht auf die verdünnte Ölfarbe und er beschreibt dass er die überflüssigen Farbreste einfach mit Verdünner entfernt.

Was ich damit sagen möchte ist dass unterschiedliche Farben und Hersteller unterschiedliche "Finishing" Verfahren begünstigen. Das ist ein sehr weites Feld wie und mit welchen Materialien jemand an die Sache herangeht und eine "richtige" Regel gibt es dabei nicht. Jeder Modellbauer hat über die Jahre seine Techniken entwickelt auf die er dann schwört  :biggrin:

 

Bleiben wir aber bei dem Beispiel des Eurofighters und gehen mal auf das sinnvolle / optionale Zubehör ein.

 

Masken um das Cockpitglas beim lackieren zu schützen - sehr sinnvoll - kann man zwar auch selber abkleben aber ist viel Arbeit

 

efmasken2ckia.jpg

 

Detailkit - von Eduard Ätzteile die händisch zurecht gebogen werden müssen - nix für jedermann

 

efdetailspxkj7.jpg

 

Cockpit Detailset von Eduard - ebenfalls Ätzteile - für mich absolut notwendiges Zubehör um die Cockpits vernünftig darzustellen. Die andere Möglichkeit wäre "Scratch" also selber bauen (habe ich bei der F-2 von ICM gemacht) aber das ist viel Arbeit und man braucht viel Erfahrung

 

Spoiler

Trimmrad und Leitungen "Scratch" Eigenbau

 

eigen1srsyf3xkun.jpg

 

Cockpit und Motoraufhängung - Alterungsspuren und Verwitterung - Leitungen wieder "Scratch" Eigenbau

 

beide1tui9i9knn.jpg

 

Motorblock DB601 - Grundiert Enamel silber - darüber eine Schicht Silber gemischt mit Schwarz - danach an den Kanten vorsichtig geschliffen - anschließend darüber eine Schicht mit Terpentinöl stark verdünnte Ölfarbe.

 

Lukas Studio 309 - Terra di Siena gebrannt

 

db601_1urssxksjmo.jpg

 

Man hätte den Motor auch noch händisch verkabeln können aber dazu hatte ich kein Lust - so detailversessen war ich dann doch nicht. Im Maßstab 1:32 hätte ich das gemacht weil der Motor viel größer ist aber in 1:48 wäre das eine ganz schöne Frickelei geworden.

 

cockpitef2djdu.jpg

 

Die drei Beispiele habe ich deswegen genommen weil es von Revell mal einen Bausatz des Eurofighters Typhoon gegeben hat wo dieses Zubehör standardmäßig im Kit enthalten war. Den Bausatz gibt es leider nur noch selten komplett zu finden z.B. in der Bucht.

 

Hier ein sehr umfangreicher und vollständiger Baubericht des Bausatz und eine schonungslose Variante (was ich immer sehr gut finde wenn auch die Schwachpunkte geschildert werden und die sind bei dem Bausatz nicht gerade wenig -siehe unterschiedlich tiefe Prägungen auf beiden Rumpfseiten)

 

https://www.modellbaufreunde.net/bauberichtemenu/30-bauberichte-flugzeuge/326-baubericht-eurofighter-oebh-im-flug-1-48-revell.html

 

Viel Spaß beim lesen und eines müsste dir danach eigentlich klar sein - wir Hardcore Modellbauer können echt heftige Nerds sein :biggrin:

Ich denke du hast jetzt jede Menge Infos wie du an die Sache rangehen kannst und wie weit du finanziell und auch zeitlich den Hahn aufreißt musst du selber entscheiden.

Falls du noch Fragen haben solltest und ich dir irgendwie weiterhelfen kann dann frag einfach.

Edited by LesG

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@Gizmo03

Ich weiß nicht wieso ich die Vallejo Farben nicht mehr in Erinnerung hatte.

Ich glaube das ist genau das was du suchst - Airbrushfarbe ready mixed - Acryl mit Wasser verdünnbar und auch mit Wasser zu reinigen. Die Farbe läßt sich auch mit dem Pinsel gut verarbeiten man sollte nur 2-3 Minuten die Farbe stehen lassen bevor man mit dem Pinsel aufträgt. Deckt aber auch mit dem Pinsel gut und die Pigmente sind noch ein wenig hochwertiger als bei den Revell Farben (gefühlt).

 

euroypj9v.jpg

 

Im Hintergrund übrigens meine neue Errungenschaft - Eurofighter Typhoon

Über die Recherche bei Super Hobby etc. bin ich auf die Idee gekommen wie ich den Kreis zur "Moderne" schließen kann.

Ich habe die "Baron Spirit" Edition des Eurofighters (1:48) gekauft und auf dem Seitenruder ist das Portrait von M. v. Richthofen und seinem roten Fokker Dr.I. (anlässlich des 60ten Jahrestags des Geschwader Richthofens).

 

richti4ikee.jpg

 

So stehen beide "Ausnahmeflugzeuge" demnächst bei mir im Regal nebeneinander und das passt sehr gut.

 

Die Abmessungen des Eurofighter sind natürlich echt heftig und ich war im ersten Moment ein wenig baff über die Dimensionen der Kiste.

 

fwodjfp.jpg

 

Die FW190 ist in Natura ja schon nicht klein aber der Eurofighter passt so gerade eben in ein Display Case wo normalerweise zwei WW.II Warbirds Platz finden.

Die sind schon verdammt groß die modernen Jets.

Zum Bausatz kann ich sagen dass Preis und Qualität für mich stimmen. Für 25 Euro sollte man keinen HighEnd Bausatz erwarten und natürlich muss ich schleifen und Teile anpassen aber so schlecht wie teilweise über den Bausatz geschrieben wurde kann ich das nicht nachvollziehen. Gutes Mittelfeld und da liegt der Bausatz ja auch preislich - passt für mich.

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@LesG 

Schön gebaut.Sieht gut aus das mit Decal auf dem Seitenleitwerk. Ist das eines das man mit Wasser ablösen muss ? Wie lange baust du schon ? 

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15 hours ago, screen said:

@LesG 

Schön gebaut.Sieht gut aus das mit Decal auf dem Seitenleitwerk. Ist das eines das man mit Wasser ablösen muss ? Wie lange baust du schon ? 

 

Ja und es ist ein sehr großflächiger Decal. Da muss ich in jedem Fall mit einem Weichmacher drüber ansonsten sieht das ka.... aus.

 

Quote

...Wie lange baust du schon ?.....

 

An dem Eurofighter seit zwei Tagen.

 

Modellbau allgemein seit ca. 47 Jahren allerdings hatte ich viele Unterbrechungen wo ich gar nichts gemacht habe. In den letzten Jahren (nach locker 20jähriger Abstinenz) habe ich fünf neue Modelle gebaut und arbeite unregelmäßig an der "Veredelung" (immer so wie ich Zeit und Laune habe). Ich nehme mir mittlerweile unheimlich viel Zeit für Details schon während der Bauphase. Hier mal Bauteile des Cockpits gezeigt die grundiert sind und ein erstes "washing" mit Pastellkreide bekommen haben. Im nächsten Arbeitsschritt wird den Details mit Ölfarbe und Terpentinöl noch ein wenig mehr Tiefe verliehen.

 

pastellqwku2.jpg

 

Ich lasse mir mittlerweile sehr viel Zeit für solche Dinge weil ich lieber weniger Modelle baue die dann aber so plastisch wie möglich. Hier mal ein schönes Beispiel für die "Sinnlosigkeit" der man oftmals als Modellbauer begegnet.

Revell hat dem Cockpit natürlich Decals spendiert wie man aber auf dem Bild sieht würde der Decal als gesamtes montiert nicht passen. Also muss man, wenn man es richtig machen will, den Decal teilen.

 

ama01nqjv6.jpg

 

Das ging auch aber was ist dann mit den restlichen Bedienelementen für die es keine Decals gibt? Also wieder händisch dran - bemalen

 

ama029cjvx.jpg

 

Also habe ich mir die Decals für die anderen Bedienelement direkt gespart weil es klar war dass auch diese Decals nicht richtig passen würden.

 

ama03klktt.jpg

 

und das sieht man hinterher noch davon

 

ama04dck6y.jpg

 

in solchen Momenten frag ich mich schon ob ich noch alle Tassen im Schrank habe :biggrin:

 

 

Noch etwas zu den Decals und den speziellen Editionen die Revell zur Zeit auf den Markt bringt.

Das ist der Decalbogen der "Baron Spirit" Edition.

Im Grunde genommen muss man diesen Bausatz nur noch grundieren und dann die Decals draufklatschen und fertig.

 

baronehkh2.jpg

 

Das gilt ebenso für die "Bronze Tiger" Edition deren Decals ebenso großflächig aufgetragen werden. Das kann ja ganz praktisch sein wenn man nur ein bestimmtes Modell bauen will. Warum aber Revell die Typhoon Basisvariante, die seitens der Decals wesentlich flexibler ist und viel mehr Varianten zulässt aus dem Programm genommen hat und dafür nur noch diese "Sondereditionen" auf den Markt bringt ist mir absolut schleierhaft.

Edited by LesG

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Ich bin mehr als zufrieden über die Brücke zur Moderne...

 

brigdeh4j64.jpg

 

...und es hat richtig Spaß gemacht den Eurofighter zu bauen good.gif.333a9e979041a09f0a16f63e0a9da2c5.gif

Mit Verwitterung oder verranzten Stellen (z.b. durch schlechte Pflege/Wartung) hat man bei den Jets natürlich nicht die Spielwiese wie bei WW.I und WW.II aber ein bisschen geht auch bei den Jets (man sieht es an den dunklen Stellen auf dem Rumpf). Der Eurofighter ist mit der Sprühdose (Revell 34176 USAF Hellgrau) einfarbig lackiert und die helleren und dunkleren Flächen auf dem Rumpf sind erstmal testweise und sparsam mit Pastellkreide aufgehellt oder abgedunkelt. Ein wenig ist der Rumpf mit sehr stark verdünntem Vallejo Model Wash 76.515 (Lichtgrau) behandelt um die Vertiefungen hervorzuheben aber dieser Effekt wird noch mit schwarzer Pastellkreide intensiviert (allerdings ganz zum Schluß).

Edited by LesG

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