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Gunsmith86

Der BoS Waffen und Munitions Thread

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Ich frage mich, wo man heute noch die Munition für solche exotische Waffen bekommt.

In USA wird auch noch mit der PAK 75 mm oder der 88 geschossen (Videos auf Youtube)

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Es gibt Geschäfte für derartigen Sammler bedarf je älter solche Munition ist umso teurer ist diese dann natürlich auch. For etwa 12 Jahren hatten wir mal die Gelegenheit mit einer MP43 zu schießen. Leider gab es zu diesen Zeitpunkt keinen Hersteller für diese Munition mehr und wir mussten auf Originalmunition zurückgreifen, 30€ je Patrone hat uns der Spaß deshalb gekostet! Bei der hier verwendeten 13mm Munition wars mit sicherheit noch deutlich teurer, da diese erst zerlegt und mit einer neuen Pulverladung versehen werden muss um Sicher zu gehen das man keine bösen Überaschungen erlebt.

Edited by Gunsmith86

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Das MG 3 wird im Leo und im Marder noch als Turm-MG eingesetzt, im Marder Nachfolger Puma aber wohl auch nur noch als Zusatz- Selbstschutzausstattung, das Turm-MG ist dann auch schon 'Kleinkaliber'.

Ich mußte jetzt MP 43 tatsächlich gugeln, die Bezeichnung hat mir nichts gesagt, ist schon das gleiche wie Sturmgewehr 44, oder?

 

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Ja nur das es erst 1944 als STG 44 gestempelt wurde davor produzierte Waffen haben die Bezeichnung Maschinenpistole 43 kurz MP 43

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Edited by Gunsmith86

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Teil 3: Panzernahkampf im 1. Weltkrieg

 

Die Hölle auf Ketten Tanks im 1. Weltkrieg

 

Diesmal schauen wir uns erst mal die Gegner der Infantrie genauer an.

Man unterscheidet weibliche und männliche Tanks. Männliche Tanks tragen als Bewaffnung Geschütze und Maschinengewehre, weibliche Tanks führen lediglich Maschinengewehre.

Alle großen Tanks dieser Zeit haben fast die selben Schwachpunkte

-sie sind langsam 4-12 km/h auf ebenen Gelände,

-anfällig für mechanische Probleme,

-haben nur eine sehr begrenzte Reichweite 24-70 Km,

-bieten nie einen vollständigen Schutz vor beschuss besonders Sehschlitze und schwächer gepanzerte stellen sorgen für extrem hohe verlustraten von mehr als 50% bei den Besatzungen,

-kaum kommunikation mit der Ausenwelt möglich,

-extrem schlechte Arbeitsbedingungen für die Besatzungen ( es ist dunkel, Temperaturen von über 50°C sind normal, keinerlei Federung sorgt dafür das die Besatzung ständig irgendwo gegen geworfen wird, dazu kommt noch die extreme Enge weil jeder platz mit Munition und Ausrüstung vollgestopft ist und die anzahl der Besatzungsmitglieder so hoch ist.)

-Aufwändig zu Steuern teilweise sind bis zu 4 Mann nötig zum Lenken.

- extremer Lärm im inneren verhindert die kommunikation durch Sprechen fast vollständig.

-Motorabgase im Kampfraum vergiften die Besatung.

 

Sehr gute doku zur Geschichte der Panzer im 1. Weltkrieg:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/panzer-der-erste-weltkrieg-102.html

 

Der Deutsche A7V:

 

Englischer Mark I:

 

Englischer Mark IV:

 

Englischer kavallerie Tank Whippet

 

 

Der kleine Französische Renault FT-17 ist der einzig richtig erfolgreiche Panzer des 1. Weltkriegs.

Er hat nur wenige schwachpunkte und ist sehr gut gepanzert.

Der Motor befindet sich im heck des Fahrzeuges und ist vom Kampfraum getrennt was viele der Probleme in den großen Tanks beseitigt.

Mit einer 37mm Kanone oder einem MG in einen 360° drehbaren Drehturm ist er gut bewaffnet.

Mit einer Geschwindigkeit von 8 Km/h und einer Reichweite von 40 KM war er für die damaligen aufgaben voll ausreichend.

Dazu kam noch das er nur 2 Mann Besatzung brauchte und leicht und schnell zu Bauen war was es ermöglichte noch mehr als 2500 Exemplare im Krieg einzusetzen. Insgesamt wurden mehr als 4000 Stück gebaut.

 

Edited by Gunsmith86
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Teil 4: Panzernahkampf im 1. Weltkrieg

 

3,7cm Tankabwehrkanone (Tak) Rheinmetall
Bei Rheinmetall entschied man sich für eine sehr einfache Konstrucktion bei der das Rohr ohne Rücklauf, also starr,in der Lafette gelagert war. Der Verschluß war von der Schützengrabenkanone ( Bajonettverschluß mit Spannabzug ). Die beiden Lafettenwände waren aus Winkeleisen hergestellt, die durch Bleche, Querverbindungen und den Sporn miteinander verbunden und abgesteift waren. Als Räder fanden die Holzräder des Leichten Minen Werfers Verwendung. Zu beiden Seiten der Lafette waren 2 Patronenkasten abnehmbar angebracht. Die Lafette hatte eine Seitenrichtmaschine und eine Doppelschraubenrichtmaschine zum nehmen der Höhenrichtung. Visiert wurde über Kimme und Korn.
Die Standfestigkeit des Geschützes wird durch das Gewicht des Richtkanoniers noch erhöht. Bei Kriegsende waren 600 Stück an der Front im Einsatz. Das Geschütz wurde in gerade einmal 2 Monaten entworfen und in Serie gebaut zur Front gebracht!
Obwohl es eigentlich nur eine behelfsmäßige Lösung war hat es doch bei der Truppe gut brwährt. Der einzige Mangel, der aus dem Felde gemeldet wurde, dass die Feder am Visierfuß zu schwach sei, so dass das Visier selbsttätig nach vorn umklappe, wurde rasch abgestellt.

Kaliber:                             37mm
Rohrlänge:                     809mm
Gesamte Länge:         2170mm
Breite:                             730mm
Seitenrichtfeld:               21°
Höhenrichtfeld:        -6° bis +9°
Geschoßgewicht:          0,46kg
V0:                             506m/sec.
Größte Schußweite:     2600m
Gewicht:                          175kg

Durchschlagsleistung:   15mm bei 500m/90°

Es gab noch zwei weiter Modelle eines von Krupp und das andere von einen Herrn Fischer. Diese sahen aber keinen Einsatz an der Front mehr.

 

An der Wand das Mauser T-Gewehr, mitte die 3,7cm Tankabwehrkanone (Tak) Rheinmetall, rechts 3,7cm Tankabwehrkanone (Tak) Fischer

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Teil 5: Panzernahkampf im 1. Weltkrieg

 

 

Minen

 

 

Minen wurden im Ersten Weltkrieg zu beginn kaum benutz weil man sie für den Bewegungskrieg als ungeeignet ansah. Zwar hatten alle beteiligten Staaten Minen gegen Infanterie vor den Krieg entwickelt nutzten diese jedoch kaum. Erst mit dem auftauchen der ersten Tanks im Jahr 1916 begann man damit die Stellungen durch Panzergräben die mit Holz abgedeckt wurden und von erde verdeckt waren zusätzlich zu sichern.

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Links und rechts dieser Tankfallen wurden die ersten improvisierten Minen eingegraben. Diese bestanden aus großen Holzkästen in der eine Mörser oder Artillerie Granate aufrecht stehend vergraben wurde. Als Zünder wurde in die Spitze ein druckempfindlicher Zünder eingebaut. Die Holzkiste hatte einen Stabilen Deckel der mit erde zugedeckt wurde und über den Infanterie ohne Probleme laufen konnte. Erst bei einer last von mehr als 160kg Brach die Stütze die den Deckel auf hielt zusammen und betätigte damit den Zünder. Die Zünder wurden in großer menge von der Industrie geliefert und vom der Obersten Heeresleitung wurden Baupläne für verschiedene solcher Minenfallen geliefert.

 

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Im Jahr 1917 kamen dann eine menge verschiedener Minen die Fertig geliefert wurden dazu wobei die meisten nur sehr kurz und in geringer Stückzahl gefertigt wurde.

Die erste richtig erfolgreiche Mine aus diesen Programm war die Flachmine 17 welche auch in größerer Stückzahl produziert wurde.

 

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Die Flachmine 17 bestand aus einen Holzkasten von 20cm Länge, 30cm Breite. Die Mine wog ca. 5,5kg ( 3,6kg Sprengstoff )und verfügte oben über eine Art Griff den man laut aussagen einer Amerikanischen Kommission problemlos dazu nutzen konnte die Mine zu Werfen dies sei ohne Bedenken machbar weil die Sicherungsstifte ein auslösen nur bei massiven Druck explodieren lies. Die Minen wurden normal 25cm Tief vergraben. Alternativ konnten diese Minen auch noch Elektrisch über ein Kabel vom Schützengraben aus zur Explosion gebracht werden. Bei Kriegsende wurden Minen nicht mehr einzeln verlegt sondern in geplanten Minenfelder die hunderte Minen zählten und zum Schutz vor heimlicher Räumung durch den Feind zum Teil über Ausbausicherungen verfügten welche meist aus Versteckten Anti-Personenminen bestanden. Versuchte man eine so gesicherte Mine aus ihren Loch zu heben wurde eine kleiner Sicherungsstift aus einer dieser Minen gezogen die dann eine kleine Ladung auslöste welche einen Splitterkörper auf ca. 1m höhe Schoß. Dieser Körper war mit einer größeren Sprengladung gefüllt und explodierte dann so dass sich der Körper in Hunderte von Splittern zerlegte und im Umkreis von bis zu 50m für jeden Tödlich sein kann der von einen oder gar mehreren getroffen wird.

 

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Tank Minen sorgten beim Amerikanischen Tank Corps 1918 für etwa 15% aller Tank Verluste bei Angriffen.

 

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Teil 6: Panzernahkampf im 1. Weltkrieg

 

Leichter Minenwerfer l.M.W. n/A 75,85mm

 

 

Das Werferrohr war höhenverstellbar und auf einer drehbaren Bodenplatte installiert ab der neuen Ausführung 1916 (n. A. = neuer Art) wurde ein Holm mit Erdsporn mitgeliefert, der fast waagerechte, direkte Schüsse ermöglichte. Der Rückstoß wurde durch drei Hydraulikzylinder absorbiert. Geladen wurde von Vorne.  An der Bodenplatte konnten zwei Räder installiert werden, wodurch es den Mannschaften möglich war, den Werfer in Position zu ziehen. Der leichte Minenwerfer neuerer Art konnte damit zur Bekämpfung von Panzern eingesetzt werden. „Leicht“ war der Minenwerfer nur gegenüber dem mittleren Minenwerfer 17cm und dem schweren Minenwerfer 25cm. Der leichte Werfer alter Art wog in Feuerstellung 97 kg, der neuer Art 154 kg! Um die Werfer in die vorbereitete Stellung vorzutragen, waren beim leichten Minenwerfer 6, beim mittleren 21 und beim schweren MW 28 Mann erforderlich.

Zur bekämpfung von Tanks wurde eine Panzerbrechende Munition eingeführt. Mündungsgeschwindigkeit war je nach Munitionsart zwischen 77-121 m/sec. damit konnte eine Reichweite von 1200m im direckten Beschuss erreicht werden und 1300m mit indireckten Feuer.

Die Minenwerfer waren zuerst den Pionierparks zugeteilt, aber schon Anfang 1915 wurden Minenwerfer-Bataillone aufgestellt. Ab 1916 erhielten die Infanterie Regimenter je Bataillon 4 lMW

, und ab August 1918 eine eigene Minenwerfer-Kompanie. Bei Kriegsende waren 13 Bataillone, 250 Kompanien und 580 Minenwerfer-Abteilungen vorhanden.

Der Bestand an Minenwerfern stieg von 44 sMW und 116 mMW im August 1914 auf 1.234 sMW, 2.361 mMW und 12.329 lMW im November 1918.

 

Leichter Minenwerfer alte Art beim Feuern:

 

 

Leichter Minenwerfer n/A in Stellung zur Panzerabwehr:

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Auch andere Waffen wurden behelfsmäßig zur Tankabwehr eingesetzt so z.B: die veraltete Feldkanone 7,7cm C.96 n/A

Diese Waffe wurde schon vor dem Krieg als Feldkanone C.96 zunächst ohne Schutzschild und mit zweigeteilter Munition sowie ohne Rohrrücklauf eingeführt. Dann kam die neue Französische 75mm Kanone auf den Markt und damit war dieses Geschütz wie es schon vorher abzusehen war vollkommen veraltet mit max. 5 Schuss/min. und einer Reichweite von nur 5000m kam man gegen die15-20 Schuss/min. und 6800m Reichweite mit standart Munition ( bis zu 11000m mit extra Munition für große Reichweite ) der Canon de 75 mle 1897 nicht an. Einzig positive eigenschaft war das sie für ihre größe extrem leicht war und damit sehr beweglich war.

Verbesserungen der Canon de 75 mle 1897

Patronenmunition: Geschoss und Treibladung waren gemeinsam in einem geschlossenen Messingbehälter untergebracht. Glimmende Reste im Rohr waren jetzt ungefährlich und der Ladeprozess wurde beschleunigt.

Schnellfeuerverschlüsse ermöglichten das Auswerfen der leeren Patrone sowie das Schließen und Verriegeln des Verschlusses mit einem Handgriff.

Ein Sporn am Ende der Lafette sorgte in Verbindung mit dem Rücklauf für einen festen Stand.

Die Einführung des Kordits (ein rauchschwaches Pulver) beseitigte den bis dahin alles beherrschenden Pulverdampf.

Durch den festen Stand der Geschütze konnten jetzt auch Schutzschilde angebracht werden.

Alle Militärmächte führten innerhalb weniger Jahre Rohrrücklaufgeschütze ein. Das Deutsche Reich musste seine fast neuen Feldkanonen sämtlich zu Feldkanonen 96 neuer Art umbauen und mit neuen Lafetten ausstatten.

Mit ende des Bewegungskrieges im Westen zeigten sich die Mängel deutlich zwar konnte bei der C.96 n/A die Schussgeschwindigkeit auf 8 Schuss/min und Reichweite auf 7800m gesteigert werden jedoch reichte dies nicht aus. So wurde schließlich 1916 eine verbesserte Neukonstrucktion dieses Geschützes als Feldkanone 16 eingeführt. Die alten Geschütze verrichteten aber weiter ihren dienst und wurden bald durch Änderungen zur Unterstützung der Infanterie in vorderster Front eingestzt. Dazu wurde oft das untere Schild abgebaut und Räder mit nur 1m Durchmesser montiert so das sich die Gesamthöhe veringerte. Diese wurden entweder versteckt in die Stellung mit eingebaut und Feuerten im direckten Richten auf angreifende Infanterie oder sogar bei Angriffen als Mobile Sturmartillerie genutzt die von hand gezogen MG nester und Bunker im direckten beschuss ausschaltete. Mit dem erscheinen des Tanks begann man diese dann natürlich auch zur abwehr dieser Bedrohung zu verwenden. Verluste waren durchgehend sehr hoch, nicht selten wurde in einen mehrere Tage dauernden Gefecht alle Geschütze zusammen mit einem großteil ihrer Mannschaften vernichtet.

 

Wer gern mehr darüber Erfahren möchte wie das leben eines Artilleristen mit so einem leichten Feldgeschütz ausgesehen hat dem kann ich das Buch Heeresbericht empfehlen viel besser kann man es nicht mehr Erzählen:

https://www.amazon.de/dp/B01A0V0BLG/ref=dp-kindle-redirect?_encoding=UTF8&btkr=1

 

Feldkanone C.96 n/A ohne Änderungen:

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mit Änderungen:

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Teil 7: Panzernahkampf im 2. Weltkrieg 

 

1939-1943

Nach dem ersten Weltkrieg spielte die Entwicklung von Panzerabwehrwaffen erst mal keine große rolle mehr. Erst anfang der 1930er kammen in zahlreichen kleineren Kriegen wieder Panzer zum Einsatz und die meisten Länder Entwickelten ein Leichtes Panzerabwehrgeschütz sowie eine Panzerbüchse für die Infanterie. Die Entwicklung der Panzerbüchse der Wehrmacht gibt eine Fülle von Rätseln auf die man wohl nie vollständig lösen wird. Erstaunlich ist nicht nur das man mit der Entwicklung von nicht weniger als 10 verschiedenen Modellen wertvolle Arbeitskraft und Material vertan hat, sondern auch noch die Wahl des kleinen Kalibers von 7,92mm!

Dabei hatte man in einen "Merkblatt für die Abwehr gepanzerter Kampffahrzeuge" vom Feb. 1932 bereits Festgestellt dass: "Durch S.- und s.S.-Munition sind gepanzerte Kraftfahrzeuge (G.K.F.) im allgemeinen nicht Verwundbar.

 

S.m.K.-Munition kann bei senkrechtem Auftreffen des Geschosses auf Entfernungen unter 400m die Panzerung der PzKw. und Kl.Kpfw (Kleiner Kampfwagen) durchschlagen. Durch Feuer auf die Sehvorrichtungen und die Spielräume an MG- und Geschützblenden wird die Besatzung infolge eindringender Bleispritzer von S.- und S.m.K.-Geschossen gefährdet."

 

Bereits 1932 hatte man also erkannt, dass man mit diesem Kaliber die Besatzungen lediglich "gefährden" kann, und auch nur dann, wenn man millimetergenau getroffen hatte!

Dann erwähnt das Merkblatt noch wörtlich: "Neuzeitliche Heere verfügen über Sonderwaffen für die Kpfw.-Abwehr. Unter diesen sind z.Z. im Ausland eingeführte Kpfw.-Abwehrgeschütze mit einen Kaliber von 3,7cm bis 4,7cm und schwere MG von 12mm an aufwärts hervorzuheben."

 

Darunter folgt dann eine Liste von sechs Panzerfahrzeugen die bereits als S.m.K. Sicher gelten.

 

Anstatt sich nun an den größeren Kalibern des Auslands zu orientieren, glaubte man in der Patrone 318 ein Allheilmittel gefunden zu haben.

 

Patrone 318 SmK H Rs L´SPUR

 

7,92mmx94mm

SmKH = "Spitzgeschoss mit Kern (Hart)"
Rs = "Reizstoff" (
L´spur = "Leuchtspur"
Kaliber 7,92mm V0 1.150 m/s
Masse Gesch. SmK H-Rs-L´spur: 14,6g, Treibladung: 14,9g , Durchschlag auf 300 m Entfernung 25 mm , 318 bezeichnet, weil ein 8 mm Geschoß in einer 13 mm Hülse (Umkehrung) steckte, da diese Patrone aus der 13 mm Panzerbüchsenpatrone. Fertigung: im 2.WK gesamt 9417400 Schuß. Entwickelt wurde sie für die Panzerbüchse 38 welche nach nur 1600 Stück von der sehr viel einfacheren Panzerbüchse 39 ersetzt wurde. bei Kriegsbeginn sollen noch 62 Stück Pz.B. 38 bei der Truppe in Verwendung gewesen sein.

 

 

von oben nach unten: Die Übungspatrone 318 / Patrone 318 SmK H Rs L´SPUR / Patrone 318 SmK H Rs L´SPUR Trop / Platzpatrone 318 mit Holzgeschoss

 

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Panzerbüchse 38
Die Pz. B. 38 ist eine verhältnismäßig kompliziert aufgebaute Waffe. Lauf und Verschluss laufen durch den beim Abschuss entstehenden Rückstoß gegen eine starke Feder zurück. Der Fallblockverschluss senkt sich am Ende des Rücklaufes, die Hülse wird ausgeworfen und die Lauf-Verschluss-Einheit wird in der hinteren Stellung festgehalten. Der Schütze legt eine Patrone in das Patronenlager ein und drückt den an der Griffstückrückseite befindlichen Auslösehebel, wodurch der Verschluss hochgeleitet und die Feder die Lauf-Verschluss-Einheit vorschiebt. Lediglich vor dem ersten Schuss muss der Schütze von Hand spannen. Die Pz. B. 38 ist mit dem höhenverstellbaren Zweibein des MG34 ausgestattet; um die Staulänge zu verringern, kann die Schulterstütze nach rechts umgelegt werden. Am Schwerpunkt der Waffe ist ein Tragegriff angebracht. Der Lauf ist mit einem trichterförmigen Mündungsfeuerdämpfer versehen.

Diese 16,2 kg schwere Waffe war 1.615 mm lang und hatte einen 1.085 mm langen Lauf. Die v0 betrug 1210 m/Sek. Durchschlagen wurden auf 100 m ca.30 mm Panzerung, auf 300 m nur noch 20-25 mm. Die Waffe hatte allerdings einen zu komplizierten Verschluß,

 

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Teil 7: Panzernahkampf im 2. Weltkrieg  

 

1939-1943

 

Panzerbüchse 39

 

Die Panzerbüchse 39 ist eine "Einmannwaffe", d. h. sie kann mit Munition von einen Mann getragen und bedient werden. Sie ist ein Einzellader mit starrem Lauf (Bedeutet das sich der Lauf nicht bewegt und Fest mit dem Gehäuse verbunden ist.) und hat ein Kaliber von 7,92mm.

Mit der Pz. B. 39 wird "trocken" geschossen, d. h. die Verschlussteile werden vor dem Schießen nicht besonders geölt. Als Verschluss ist ein Blockverschluss mit innenliegendem Hahn verbaut. Das Spannen des Hahnes erfolgt selbsttätig beim Schließen des Verschlusses.

 

Hauptteile der Waffe:

a) Lauf 318A mit Visiereinrichtung und Handgriff, Mündungsbremse, Überwurfmutter, Verschlussgehäuse mit Verschlusssperre, Auswerfer, Sicherung und Verschluss (alles in einer Einheit zusammen gebaut)

b) Schaft

c) Griffstück mit Einklink- und Abzugvorrichtung

d) Schulterstütze

e) Zweibein ( gleich mit MG 34 Zweibein )

f) Trageriemen

 

Zubehör:

a) Patronenbehälter Pz. B. 38/39

b) Tasche für Patronenbehälter

c) Reinigungsgerät 34, lang

d) Staubschutzkappe

e) Schlüssel

f) Hülsenauszieher

g) Durchtreiber

 

Entwickler/Hersteller:       Gustloff-Werke

Produktionszeit:                1939 bis 1942

Gesamtlänge:                    1620 mm (mit angeklappter Schulterstütze 1280)

Gesamthöhe:                     350 mm

Gesamtbreite:                    110 mm

Gewicht:                             12,6 kg (ungeladen) / 14,8 kg mit zwei Geladenen Patronenbehältern ( 20 Patronen gesamt )

Visierlänge:                        940 mm

Lauflänge:                          1085 mm

Kaliber:                               7,92 × 94 mm

Munitionszufuhr:              manuell

Feuerarten:                        Einzelfeuer

Anzahl Züge:                     4

Drall:                                   rechts

Visier:                                offene Visierung

Verschluss:                      Blockverschluss

Ladeprinzip:                     Einzellader

 

 

In den Gustloffwerken wurden bis 1942 39.232 Panzerbüchsen 39 gebaut. Einige wenige exemplare wurden bis Kriegsende noch von guten Schützen genutzt um besonders geschützte Ziele zu bekämpfen.

 

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Teil 8: Panzernahkampf im 2. Weltkrieg  

 

1939-1943

 

Panzerbüchsen, Panzerbüchsen und noch mehr Panzerbüchsen!

Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen Panzerbüchsen die sich alle in etwa zur selben Zeit in Entwicklung befanden.

 

Panzerbüchse 40 (w)

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Panzerbüchse 41

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Panzerbüchse 42

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Panzerbüchse 43

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Panzerbüchse 44

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15mm Panzerbüchse 243 (Br)

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Panzerbüchse L11

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Panzerbüchse L15

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Panzerbüchse L31 (K)

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Außer dieser schönen Auswahl wurden noch zwei weitere Typen gebaut die beide in Serie gingen und deshalb noch extra behandelt werden.

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Teil 9: Panzernahkampf im 2. Weltkrieg  

 

1939-1943

 

Panzerbüchse M. SS41

 

Weil die SS-Truppen nicht Teil der Wehrmacht waren sondern die Private Armee der Partei darstellten hatten sie nur sehr begrentzten zugriff auf Waffen die durch das Heereswaffenamt für die Wehrmacht, Luftwaffe und Marine beschafft wurden. Deshalb musste man bei der SS ein Sammelsurium von verschiedenen Waffen nutzen die eben gerade verfügbar waren oder sich selbst um die Fertigung kümmern wenn man vom Heereswaffenamt das gewünschte nicht bekam. Nach dem keine Panzerbüchsen 39 an die SS geliefert wurden begab man sich auf die suche nach einen Hersteller der für die SS eine eigene Panzerbüchse Entwickeln und bauen konnte. Fündig wurde man bei den Waffenwerken Brünn die nach der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei jetzt zu Deutschland gehörten. Dort wurde schon lange an verschiedenen Panzerbüchsen im Kaliber 8mm, 13mm und 15mm gearbeitet die SS ließ eine dieser Konstrucktionen auf die Patrone 318 der Panzerbüchse 39 ändern und bestellte davon dann 2000 Stück ohne Wissen des Heereswaffenamts (HWA). Dies blieb nicht lange unbemerkt und führte zu hitzigen schriftverkehr zwischen dem HWA und der Partei. Am ende wurde die Beschaffung nachträglich genehmigt. Im Januar 1941 waren die ersten 1000 Stück zur abnahme bereit. Wieviele danach noch genau gebaut wurden ist nicht klar da schon sicher war das die Zeit für Panzerbüchsen vorbei war. Zu schwer und zu gering war die Wirkung  mancher Panzer hatte buchstäblich dutzende treffer überstanden ohne groß schaden zu nehmen. 

 

Die Pz.B. M.SS41 ist eine Mehrladerbüchse in Bullpup-Ausführung mit einem feststehenden Zylinderverschluss und beweglichem Lauf. Das bedeutet, dass im Gegensatz zum normalen Zylinder(Kammer-)verschluss der Verschluss fest mit dem Kolben verbunden ist und stattdessen der Lauf bewegt wird. Gegenüber einem normalen Bullpupgewehr mit beweglichem Verschluss spart dies nochmals Baulänge. Der Verschluss ist extrem stark ausgeführt und hat 6 Verriegelungswarzen in 2 Reihen. Um den Rückstoß zu mindern, sitzt auf der Laufmündung eine rechteckige Mündungsbremse. Das Magazin ist ein einreihiges Kastenmagazin mit 6 (nach anderen Angaben 10) Patronen Kapazität, das schräg links unten hinter dem Pistolengriff sitzt. Weil die Patrone nicht wie bei normalen Waffen aus den Magazin nach vorne geschoben wird ist am Magazin auf einer Seite eine bewegliche Magazinlippe angebracht. Diese dient dazu zu verhindern das die Patrone unterhalb der als nächstes zu ladenden Patrone zu früh nach oben losgelassen wird.  Sie sorgt auch dafür das die Patrone die oben liegt nur schrittweise losgelassen wird bis sie so weit vom zurückgezogenen Lauf aufgenommen ist das die Patrone nicht mehr aus der Waffe fallen kann. Als Visiereinrichtung dient ein nicht verstellbares offenes Visier mit einem Klappkorn und einer Klapp-Lochkimme. Beide sind nach links aus der Längsachse der Waffe versetzt. Aufgrund der großen Rasanz der Patrone 318 genügt die Einstellung des Visiers auf 500 m.

Zum Transport ist die Panzerbüchse in zwei Baugruppen zerlegbar, den Lauf mit dem Patronenlager und Pistolengriff sowie den Metallschaft mit Schaftkappe, Verschluss, Zweibein und Magazin.

Zum Nachladen entsperrt der Schütze mit dem Daumen der rechten Hand den am Pistolengriff befindlichen kombinierten Sicherungs-/Entsperrhebel und dreht mit dem Griff den Lauf um 80° gegen den Uhrzeigersinn. Danach wird der Lauf nach vorn geschoben, und eine etwaig im Lauf befindliche Hülse ausgezogen und nach rechts ausgeworfen. Wird der Lauf am Griff wieder zurückgezogen, schiebt er sich über die nächste aus dem Magazin heraus ragende Patrone, entnimmt diese aus dem Magazin und presst den Patronenboden gegen den Stoßboden des Verschlusses. Dabei wird gleichzeitig der Abzug gespannt. Der Lauf läuft auf dabei zwei Rollen, die Teil der Zweibeinhalterung sind. Hat der Lauf die Endstellung erreicht, wird der Verschluss durch Drehung des Laufes im Uhrzeigersinn wieder verriegelt und die Waffe ist schussbereit.

Die Panzerbüchse Modell SS41 war damit der erste serienmäßige Hinterschaftlader der Welt durch diese Bauart war sie auch um gut 34cm kürzer als die Panzerbüchse 38.

 

Hier noch ein Video auf dem man die Funktion und einfallsreiche Bauart dieser Waffe gut sehen kann:

 

Edited by Gunsmith86
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Teil 10: Panzernahkampf im 2. Weltkrieg  

 

1939-1943

 

Solothurn Panzerbüchse S18-100, S18-1000 und S18-1100

Auch bei der Waffenfabrik Solothurn ein Ableger von Rheinmetall in der Schweiz beschäftigte man sich mit der Entwicklung von Panzerbüchsen. Als erstes entsand die 2cm Tankbüchse 518 aus der Später die 2cm Kw.K. 30 entstand. Diese war jedoch zu schwer für die Infanterie so das man sich an die Entwicklung einer besser geeigneten Waffe machte.

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Es entstand die 2cm Tankbüchse S 18-100

Als Munition fand die Leistungsstarke 2cm Rheinmetall Patrone 20x105B Verwendung. Damit war sie zu jener Zeit  ( 1932 ) die Panzerbüchse mit dem größten Kaliber.

Obwohl der Rückstoß immer noch recht groß war, wurde sie in Finnland und auch Ungarn eingeführt. Auch Deutschland übernahm eine Serie dieser S 18-100 für die Truppenerprobung.

Die Waffe war ein Rückstoßlader, für Einzelfeuer eingerichtet und mit dem Verriegelungssystem des Ing. Stange versehen.

Mit 44kg war sie jedoch immer noch schwer zu tragen.

Weil man aber wußte, dass man von dieser Waffe wegen ihres starken Rückstoßes keine große Stückzahlen würde verkaufen können, wurde sie nochmals umkonstruiert, wobei man sich an dem von Ing. Stange entwickelten Verschlußsystem orientierte.

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Es entstand die 2cm Tankbüchse S 18-1000

Bei der S 18-1000 wurde, wie auch bei der späteren Ausführung S 18-1100, nicht nur das Zweibein, sondern auch die Kolbenstütze vom vorgänger übernommen. Bei der Munition wechselte man auf die 20x138B. Außer dem neuen Verschluß und einigen weiteren Änderungen, fällt vor allen Dingen auch die neuartige Mündungsbremse auf. Durch die seitlich angebrachten Bohrungen wurden die Treibgase, die das Geschoß aus dem Rohr treiben, beim Passieren des Geschosses in dieser Höhe seitlich abgelenkt und damit der Rückstoß vermindert. Neu war auch der zweirädrige Schieß- und Fahrgestell. Auch diese Ausführung war zunächst als Selbstlader für Einzelfeuer eingerichtet. Später konnte man auf wunsch auch eine Version mit Wahlschalter kaufen welche Einzelfeuer und Dauerfeuer schießen konnte. Diese Variante wurde später als S 18-1100 bezeichnet eine genaue Unterscheidung gibt es aber leider nicht.

 

 

Solothurn.jpg.8c3a4a2576ef22ebe47f5385f1565b24.jpg

 

 

 

PZBS1100.jpg

 

Edited by Gunsmith86
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Hallo zusammen,

 

kann es sein, das die BK 3,7 in IL2 BOS einfach nur schlecht modelliert ist? Ich habe einige Tests durchgeführt, ich komme einfach nicht auf einen grünen Zweig. 

In Realität war es doch so, man benötige meist nur eine Salve und der Panzer ( BT7, T34, T70) war Geschichte. Im Spiel sieht es aber ganz anders aus, man benötigt teilweise 6 Salven für einen T34 im 30° Sturz. Ich habe schon zig mal an der Konvergenz gefummelt, ich habe es aus 100 m und 300 m probiert und konnte keinen unterschied bemerken. Gibt es einen besonderen Trick? Macht so einfach keinen Spaß. 

Edited by III./ZG1_Radick

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20 hours ago, III./ZG1_Radick said:

Hallo zusammen,

 

kann es sein, das die BK 3,7 in IL2 BOS einfach nur schlecht modelliert ist? Ich habe einige Tests durchgeführt, ich komme einfach nicht auf einen grünen Zweig. 

In Realität war es doch so, man benötige meist nur eine Salve und der Panzer ( BT7, T34, T70) war Geschichte. Im Spiel sieht es aber ganz anders aus, man benötigt teilweise 6 Salven für einen T34 im 30° Sturz. Ich habe schon zig mal an der Konvergenz gefummelt, ich habe es aus 100 m und 300 m probiert und konnte keinen unterschied bemerken. Gibt es einen besonderen Trick? Macht so einfach keinen Spaß. 

 

Womit schießt du denn auf Panzer HE oder AP?

Im September 2018 gab es einen Patch der u.a. folgende Änderungen brachte:

 

7. Aircraft and vehicle hit effects improved (more difference between AP and HE ammo, more realistic, added debris)

8. Bomb detonation effects improved for 250kg + bombs, additional flash effect

 

Ich habe das nach den Änderungen ausprobiert und für mich war der Unterschied zwischen HE und AP etwas differenzierter.

HE war nach den Änderungen gegen Schiffe sehr gut aber für Panzer keine Option und AP funktioniert gegen Panzer eigentlich gut wenn man gezielt trifft. 

Das Problem ist allerdings dass man die Treffer eigentlich nur im Replay in Zeitlupe richtig beurteilen kann!

Ich habe schon Xmal gedacht ich hätte einen guten Treffer gelandet und als ich mir dann das Replay angeschaut habe lagen meinen Schüsse alle daneben.

Ich würde dir empfehlen die Replayfunktion wenn du mit dem Kanonenvogel unterwegs bist einzuschalten und später dann in der Zeitlupe zu kontrollieren ob du auch tatsächlich einen Treffer gelandet hast.

 

Spoiler

 

Achso wie man im Video sieht geh ich so nah ran wie es geht.

Ist zwar gewöhnungsbedürftig aber mit ein wenig Übung keine große Kunst und geschrottet habe ich die Ju87 dabei schon lange nicht mehr (maximal setze ich mit den Reifen leicht auf).

 

Edited by LesG

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Ich führe die Angriffe ähnlich aus, ich halte es für realistisch, angelehnt an der Realität, 6x T34 pro Einsatz zu zerstören. Ich sehe deutlich wie die Geschosse den Panzer treffen, meiner Meinung nach braucht man zu viele Geschosse um einen T34 zu zerstören. Ich habe es auch schon mit steilen Angriffen versucht, bringt auch nicht mehr. Bei der HS 129 mit MK 103 sieht es besser aus, ohne Probleme schaffe ich 3x T34 zu zerstören. 

 

Ich hoffe da kommt irgendwann nochmal ein Update oder Wolfram-Geschosse.

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Eigentlich funktioniert das Wunderbar 1-2 Salven reichen auch oft schon für die zerstörung aus :

 

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@Radik,

Blooddown hatte ein schönes Video mal reingestellt in Bezug auf die Effektivität der Schlachtflieger.

 

 

und dann relativierst Du mal deine Einschätzung zur Realität im Luft / Bodenkampf.

 

On 10/29/2019 at 12:15 PM, III./ZG1_Radick said:

ich halte es für realistisch, angelehnt an der Realität, 6x T34 pro Einsatz zu zerstören

 

Ist jetzt nicht Böse gemeint. Aber das kommt mir so vor, wie das "reale" Abschießen eines Tigers mit 13mm Munition ;) 

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@Hucky bringt es exakt auf den Punkt. Ich war gestern Abend zu bequem, die Aussagen zu kommentieren und das Video nochmal zu verlinken.

Danke, dass Du mir die Arbeit abgenommen hast. :)

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11 hours ago, Hobel said:

Eigentlich funktioniert das Wunderbar 1-2 Salven reichen auch oft schon für die zerstörung aus :

 

 

das Video ist aus dem Jahr 2017, vor den letzten Updates war es wesentlich einfacher Panzer zu zerstören.

 

2017 = http://il2stat.aviaskins.com:8008/de/sortie/log/2174385/?tour=25

2019 = http://il2stat.aviaskins.com:8008/de/sortie/log/4915600/?tour=53

 

 

Vielen Dank für den Clip Hucky, diesen kannte ich noch nicht.

 

Edited by III./ZG1_Radick

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