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Gunsmith86

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  1. Teil 10: Panzernahkampf im 2. Weltkrieg  1939-1943 Solothurn Panzerbüchse S18-100, S18-1000 und S18-1100 Auch bei der Waffenfabrik Solothurn ein Ableger von Rheinmetall in der Schweiz beschäftigte man sich mit der Entwicklung von Panzerbüchsen. Als erstes entsand die 2cm Tankbüchse 518 aus der Später die 2cm Kw.K. 30 entstand. Diese war jedoch zu schwer für die Infanterie so das man sich an die Entwicklung einer besser geeigneten Waffe machte. Es entstand die 2cm Tankbüchse S 18-100 Als Munition fand die Leistungsstarke 2cm Rheinmetall Patrone 20x105B Verwendung. Damit war sie zu jener Zeit ( 1932 ) die Panzerbüchse mit dem größten Kaliber. Obwohl der Rückstoß immer noch recht groß war, wurde sie in Finnland und auch Ungarn eingeführt. Auch Deutschland übernahm eine Serie dieser S 18-100 für die Truppenerprobung. Die Waffe war ein Rückstoßlader, für Einzelfeuer eingerichtet und mit dem Verriegelungssystem des Ing. Stange versehen. Mit 44kg war sie jedoch immer noch schwer zu tragen. Weil man aber wußte, dass man von dieser Waffe wegen ihres starken Rückstoßes keine große Stückzahlen würde verkaufen können, wurde sie nochmals umkonstruiert, wobei man sich an dem von Ing. Stange entwickelten Verschlußsystem orientierte. Es entstand die 2cm Tankbüchse S 18-1000 Bei der S 18-1000 wurde, wie auch bei der späteren Ausführung S 18-1100, nicht nur das Zweibein, sondern auch die Kolbenstütze vom vorgänger übernommen. Bei der Munition wechselte man auf die 20x138B. Außer dem neuen Verschluß und einigen weiteren Änderungen, fällt vor allen Dingen auch die neuartige Mündungsbremse auf. Durch die seitlich angebrachten Bohrungen wurden die Treibgase, die das Geschoß aus dem Rohr treiben, beim Passieren des Geschosses in dieser Höhe seitlich abgelenkt und damit der Rückstoß vermindert. Neu war auch der zweirädrige Schieß- und Fahrgestell. Auch diese Ausführung war zunächst als Selbstlader für Einzelfeuer eingerichtet. Später konnte man auf wunsch auch eine Version mit Wahlschalter kaufen welche Einzelfeuer und Dauerfeuer schießen konnte. Diese Variante wurde später als S 18-1100 bezeichnet eine genaue Unterscheidung gibt es aber leider nicht.
  2. Übergang von der Marschformation Reihe zum Angriff in Line: - Wird vorallem dann verwendet wenn nur schwacher wiederstand aus einer Richtung angetroffen wird oder bei Hindernissen die quer zur Marschrichtung sind ( z.b: Büsche die kaum sicht auf das Gelände dahinter zulassen oder ein Hügel der nicht umfahren werden kann.). Alle Panzer überqueren sollche Hindernisse gleichzeitig um einen möglichen Gegner nicht einzelne Ziele zu bieten. Der Zug beim Angriff in Keilformation: -Diese Formation erlaubt allen Panzern sehr gute Feuermöglichkeiten nach vorne und zum teil zu den Seiten. Dadurch das nicht alle Panzer auf gleicher höhe fahren wird dem Gegner das einschätzen der Entfernung erschwert. Sie bietet den Fahrzeugen der Zweiten Welle Deckung und ermöglichtes es ihnen dicht aufgeschlossen zu folgen. Zug in gestaffelter formation: -Diese Formaion wird immer dann benutzt wenn eine offene Flanke abgedeckt werden muss. ( z.b: beim umfahren eines vom Feind besetzten Ortes all einheiten Feuern dabei aus der Fahrt und halten soviel abstand zum Ort wie möglich. Wenn weitere Einheiten vorbei geführt werden müssen bleibt eine Gruppe zurück und Feuert aus Sicheren abstand nach dem vorbeifahren um den Resten der Nachfolgenden Truppen Deckung zu geben. Der Haupteil der Kampfgruppe setzt seinen auftrag ohne Unterbrechung aus! Ist die Bedrohung auf der linken Seite werden alle Panzer links gestaffelt.
  3. So diesmal ohne Richtig oder Falsch eine Serie von Marsch- und Kampfformationen der Panzertruppe auf Zugebene. Der Zug besteht aus 4 oder 5 Panzern bei Zügen mit nur 4 Panzern entfällt der Zugführerwagen. Die Aufgaben des Zugführers entfallen dann auf einen der beiden Truppführer welcher dann zugleicj Truppführer und Zugführer ist. Der Zug Pz.Kpfw. als Spitzenzug. Die Spitze hat als der vorderste Teil des Kampfverbandes in verstärkten Maße auch die Aufgabe der Vorhut zu erfüllen. Es ist daher notwendig, dass ein besonders energischer Offizier als Führer der Spitze eingeteilt wird. Der Zug selbst muß in dem nötigen Verhalten besonders geübt sein. Der Spitzenzug hat sich wie folgt zu gliedern. Der Zug in Doppelreihe. Die Doppelreihe hat den Vorteil einer schnelleren Marschgeschwindigkeit und begünstigt zusätzlich noch das rasche Reagieren auf wechselnde Lagen.
  4. Falsch! Aus einer Waldstraße herauszufahren, ohne das Vorgelände aus dem haltenden Wagen abzusuchen. Richtig! Im Waldrand kurz in Stellung zu fahren und mit hilfe des Fernglases das Vorgelände abzusuchen.
  5. Falsch! Vorwärts in die Deckung zur Bereitstellung fahren, da sich dann Später beim Rückwärts herausfahren Schwierigkeiten ergeben. Richtig! Den Panzer rückwärts in Deckung fahren, da das herausfahren dann reibungslos erfolgen kann.
  6. Falsch! In der Sonne auf der rechten Straßenseite fahren Richtig! Den Schatten der Bäume bei der Fahrt zu nutzen.
  7. Falsch! Beim Marsch oder Angriff über ungünstiges Gelände mit flankierenden Wald oder anderen hindernissen die möglicherweise vom Feind besetzt sind Mitten über das offene Gelände Fahren. Richtig! So dicht am Rand entlang Fahren das allen Panzerabwehrwaffen im Wald das Schussfeld genommen wird und Waffen von der anderen Seite über die maximal mögliche Entfernung schießen müssen. Außerdem die Seite wählen welche den dunkelsten Hintergrund beim vorgehen bietet. Hier der Schatten auf der rechten Waldseite.
  8. Yes hits at more than 1300m are not easy and mostly needed 3-5 shots for a hit.
  9. Falsch! Im Angriff oder beim überqueren von offenen Gelände langsam fahren. Richtig! Im Angriff oder bei überqueren von offenen Gelände so schnell fahren wie du kannst. Denn in langsamer Fahrt kann man kaum besser beobachten und schießen als in schneller Fahrt. Andererseits wird man selbst genauso leicht getroffen wie im Halten. Deshalb gibt es für dich nur ein Halten zum Feuern! Sonst gilt immer Vorwärtsfahren!
  10. "Panzerkampfwagenbuch" Falsch! In der Sonne halten, ohne Schatten auszunutzen Richtig! Den Schatten der Bäume Sorgfälltig ausnutzen. Start einer kleinen Serie mit Tipps für Panzerfahrer.
  11. The early Tiger had only the fixed 2.5x zoom.
  12. At first appearance it seems to be a much better tank but if you look closer than you would call them equal. The reason is the gun which is not really a gun for tanks. "The most recognizable disadvantage of the D-25T gun was its slow rate of fire due to the large size and weight of the shells; only one to one and a half rounds per minute could be fired, initially.After some design improvements, including a semi-automatic drop breech over the previously manual screw breech, the rate of fire increased to 2–3 rounds per minute., and according to other sources, the increase may have amounted to 3–4 rounds per minute. Another limitation imposed by the size of its ammunition in a relatively small vehicle was the ammunition stowage: only 28 rounds could be carried inside the tank, with a complement of 20 HE rounds and 8 AP rounds the norm." A Tiger I tested at Aberdeen proving ground could fire 7-8 rounds per minute. A Tiger II would fire a little bit slower.
  13. Teil 9: Panzernahkampf im 2. Weltkrieg  1939-1943 Panzerbüchse M. SS41 Weil die SS-Truppen nicht Teil der Wehrmacht waren sondern die Private Armee der Partei darstellten hatten sie nur sehr begrentzten zugriff auf Waffen die durch das Heereswaffenamt für die Wehrmacht, Luftwaffe und Marine beschafft wurden. Deshalb musste man bei der SS ein Sammelsurium von verschiedenen Waffen nutzen die eben gerade verfügbar waren oder sich selbst um die Fertigung kümmern wenn man vom Heereswaffenamt das gewünschte nicht bekam. Nach dem keine Panzerbüchsen 39 an die SS geliefert wurden begab man sich auf die suche nach einen Hersteller der für die SS eine eigene Panzerbüchse Entwickeln und bauen konnte. Fündig wurde man bei den Waffenwerken Brünn die nach der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei jetzt zu Deutschland gehörten. Dort wurde schon lange an verschiedenen Panzerbüchsen im Kaliber 8mm, 13mm und 15mm gearbeitet die SS ließ eine dieser Konstrucktionen auf die Patrone 318 der Panzerbüchse 39 ändern und bestellte davon dann 2000 Stück ohne Wissen des Heereswaffenamts (HWA). Dies blieb nicht lange unbemerkt und führte zu hitzigen schriftverkehr zwischen dem HWA und der Partei. Am ende wurde die Beschaffung nachträglich genehmigt. Im Januar 1941 waren die ersten 1000 Stück zur abnahme bereit. Wieviele danach noch genau gebaut wurden ist nicht klar da schon sicher war das die Zeit für Panzerbüchsen vorbei war. Zu schwer und zu gering war die Wirkung mancher Panzer hatte buchstäblich dutzende treffer überstanden ohne groß schaden zu nehmen. Die Pz.B. M.SS41 ist eine Mehrladerbüchse in Bullpup-Ausführung mit einem feststehenden Zylinderverschluss und beweglichem Lauf. Das bedeutet, dass im Gegensatz zum normalen Zylinder(Kammer-)verschluss der Verschluss fest mit dem Kolben verbunden ist und stattdessen der Lauf bewegt wird. Gegenüber einem normalen Bullpupgewehr mit beweglichem Verschluss spart dies nochmals Baulänge. Der Verschluss ist extrem stark ausgeführt und hat 6 Verriegelungswarzen in 2 Reihen. Um den Rückstoß zu mindern, sitzt auf der Laufmündung eine rechteckige Mündungsbremse. Das Magazin ist ein einreihiges Kastenmagazin mit 6 (nach anderen Angaben 10) Patronen Kapazität, das schräg links unten hinter dem Pistolengriff sitzt. Weil die Patrone nicht wie bei normalen Waffen aus den Magazin nach vorne geschoben wird ist am Magazin auf einer Seite eine bewegliche Magazinlippe angebracht. Diese dient dazu zu verhindern das die Patrone unterhalb der als nächstes zu ladenden Patrone zu früh nach oben losgelassen wird. Sie sorgt auch dafür das die Patrone die oben liegt nur schrittweise losgelassen wird bis sie so weit vom zurückgezogenen Lauf aufgenommen ist das die Patrone nicht mehr aus der Waffe fallen kann. Als Visiereinrichtung dient ein nicht verstellbares offenes Visier mit einem Klappkorn und einer Klapp-Lochkimme. Beide sind nach links aus der Längsachse der Waffe versetzt. Aufgrund der großen Rasanz der Patrone 318 genügt die Einstellung des Visiers auf 500 m. Zum Transport ist die Panzerbüchse in zwei Baugruppen zerlegbar, den Lauf mit dem Patronenlager und Pistolengriff sowie den Metallschaft mit Schaftkappe, Verschluss, Zweibein und Magazin. Zum Nachladen entsperrt der Schütze mit dem Daumen der rechten Hand den am Pistolengriff befindlichen kombinierten Sicherungs-/Entsperrhebel und dreht mit dem Griff den Lauf um 80° gegen den Uhrzeigersinn. Danach wird der Lauf nach vorn geschoben, und eine etwaig im Lauf befindliche Hülse ausgezogen und nach rechts ausgeworfen. Wird der Lauf am Griff wieder zurückgezogen, schiebt er sich über die nächste aus dem Magazin heraus ragende Patrone, entnimmt diese aus dem Magazin und presst den Patronenboden gegen den Stoßboden des Verschlusses. Dabei wird gleichzeitig der Abzug gespannt. Der Lauf läuft auf dabei zwei Rollen, die Teil der Zweibeinhalterung sind. Hat der Lauf die Endstellung erreicht, wird der Verschluss durch Drehung des Laufes im Uhrzeigersinn wieder verriegelt und die Waffe ist schussbereit. Die Panzerbüchse Modell SS41 war damit der erste serienmäßige Hinterschaftlader der Welt durch diese Bauart war sie auch um gut 34cm kürzer als die Panzerbüchse 38. Hier noch ein Video auf dem man die Funktion und einfallsreiche Bauart dieser Waffe gut sehen kann:
  14. Teil 8: Panzernahkampf im 2. Weltkrieg  1939-1943 Panzerbüchsen, Panzerbüchsen und noch mehr Panzerbüchsen! Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen Panzerbüchsen die sich alle in etwa zur selben Zeit in Entwicklung befanden. Panzerbüchse 40 (w) Panzerbüchse 41 Panzerbüchse 42 Panzerbüchse 43 Panzerbüchse 44 15mm Panzerbüchse 243 (Br) Panzerbüchse L11 Panzerbüchse L15 Panzerbüchse L31 (K) Außer dieser schönen Auswahl wurden noch zwei weitere Typen gebaut die beide in Serie gingen und deshalb noch extra behandelt werden.
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